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Projekt „Korrekt Kochen!
Kochworkshops von Jugendlichen für Jugendliche“ des gemeinnützigen Vereins Powerbreak e.V.
Zielgruppe:
Die Maßnahme richtet sich an Jugendliche aus allen sozialen Schichten. Teilnehmer sind Schulklassen der 5. – 11. Jahrgangsstufe.
Zielsetzung:
Das Projekt „Korrekt Kochen!“ stellt eine Präventionsmaßnahme zur Gesundheitsförderung dar. Es soll Jugendlichen, die von herkömmlichen Aufklärungskampagnen zur gesunden Ernährung nicht erreicht werden, Kompetenzen zu einer eigenverantwortlichen und gesundheitsorientierten Essensversorgung vermitteln.
Durchführung:
Die Kochworkshops werden in schulischen Lehrküchen veranstaltet. Angeleitet werden die Workshops von Berufsfachschülerinnen und -schülern, die vorher von ihren Lehrkräften auf diese Aufgabe vorbereitet wurden. Die Lehrkräfte werden von Powerbreak e.V. in der Durchführung des Projekts geschult und erhalten Lehrmaterial. Das Projekt ist in Zusammenarbeit mit Ernährungswissenschaftlern und Pädagogen entwickelt worden. Neben dem praktischen Teil des Kochens wird anhand von fünf Lernstationen Grundwissen über Ernährung und Hauswirtschaft vermittelt. Die Jugendlichen arbeiten in kleinen Teams, das garantiert ein intensives und konzentriertes Arbeiten.
Konzept
Kompetenzerwerb: Die Jugendlichen erwerben Kompetenzen für eine selbstständige Essenszubereitung. Dazu gehören Grundkenntnisse über gesunde Ernährung, Hygiene und Sicherheitsregeln in der Küche, Umgang mit Küchengeräten und Bewusstsein für Esskultur. Darüber hinaus lernen die Schülerinnen und Schüler im Team zu arbeiten.
Handlungsorientierung: Grundprinzip der Koch-Workshops ist die Handlungs- und Praxisorientierung. Das Thema Kochen und Essen wird mit allen Sinnen begriffen. Eine rein kognitive Wissensvermittlung kann bei Jugendlichen kaum Einstellungsund Verhaltensänderungen erzielen. Die erfolgreiche Zubereitung einer Mahlzeit ermöglicht Erfolgserlebnisse.
Peer Group Education: Die Betreuung erfolgt durch Berufsfachschüler/innen, die in etwa das gleiche Alter und einen ähnlichen soziokulturellen Hintergrund wie die Teilnehmer/innen haben. Der Ansatz der „Peer Group Education“ ist gerade bei Jugendlichen sinnvoll, denn Gleichaltrige spielen eine wichtige Rolle für ihre Orientierung und für die Prägung ihrer Verhaltensweisen. Die Anleitung durch die Berufsfachschüler/innen in ihrer Berufsbekleidung erhöht die Aufmerksamkeit und Motivation bei den Teilnehmenden.
Lernen durch Lehren: Die Berufsfachschüler/innen vertiefen durch die Lehrtätigkeit das Wissen, das sie in ihrer Ausbildung erworben haben. Die Anwendung ihrer Kenntnisse und Fähigkeiten fördert ihr Selbstvertrauen und ihre sozialen Kompetenzen und kann so ihre beruflichen Chancen verbessern.
Integration: Der Spaß am Kochen und die ähnlichen Vorlieben für bestimmte Speisen verbinden die Jugendlichen und tragen zur Bildung von Gemeinschaftlichkeit bei.
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