Legakids-Lesebox
Bunte Box gegen Lesefrust
 Die LegaKids-Lesebox. Ein Projekt zur Förderung von Kindern mit Lese-Rechtschreib-Unsicherheiten Foto: Lothar Schiffle |
Die LegaKids-Lesebox, ein Non-Profit-Projekt von www.LegaKids.net, der AOK und der Süddeutschen Zeitung, bringt Lehrern, Kindern und Eltern den Spaß am Lesen ins HausWas wäre die Welt der Bücher ohne den Lesegenuss? Ein widriger Ort, so wie ihn viele Kinder mit Lese- und Rechtschreib-Unsicherheiten wahrnehmen. Damit auch lese- und schreibschwache Kinder sich für Bücher & Co begeistern können, haben die AOK, die Süddeutsche Zeitung und LegaKids.net ihre Kräfte gebündelt: Dabei herausgekommen ist die LegaKids-Lesebox, ein Non-Profit-Projekt zur Förderung der Freude am Lesen, vor allem für Kinder, die mit den Buchstaben zu kämpfen haben.
Bundeskanzlerin erhielt erste LegaKids-Lesebox
 v.l.n.r.: Michael Kortländer (LegaKids), Bundeskanzlerin Angela Merkel, Britta Büchner (LegaKids) Foto: LegaKid |
Sogar die Bundeskanzlerin hat bereits eine: „Ich unterstütze dieses Projekt sehr gerne. Denn es macht Kindern und Eltern Mut, sich aktiv mit dem Thema Lese- und Rechtschreibschwäche auseinanderzusetzen. Genau das kann für den Erfolg in der Schule, und damit später auch für die Verwirklichung von Lebens- und Berufschancen, entscheidend sein“, erklärt Angela Merkel in ihrem Grußwort zur Lesebox.
Partner für eine gute Sache
Mit der AOK, der Süddeutschen Zeitung und LegaKids haben sich drei engagierte Partner zusammengefunden, um Kindern mithilfe der Lesebox beim Kampf gegen das Lese- und Rechtschreibmonster „Lurs“ beizustehen. Unterstützt wurden sie dabei von Unternehmen aus dem Verlags- und Medienbereich sowie von zwei universitären Einrichtungen. Auch die NRW-Schulministerin Barbara Sommer ist von der LegaKids-Lesebox überzeugt: „Das Projekt Lesebox ist ein fachlich fundiertes Angebot, die schulischen Fördermaßnahmen zu unterstützen und dem bösen Lurs Paroli zu bieten.“
Was ist drin in der Box?
Im Inneren der Lesebox wartet auf knuddelbereite Kinder ein Plüsch-Lurs, zusammen mit weiteren Materialien: ein Ratgeber auf CD, Bücher für Leseanfänger und zum Vorlesen, Kartenspiele zum Training der phonologischen Bewusstheit, ein Gedicht-Memory mit Puzzle auf der Rückseite, Lurs-Sticker und -Poster, ein Gewinnspiel sowie eine Broschüre mit zahlreichen Anregungen. Alle Materialien zielen darauf ab, spielerisch Erfolgserlebnisse und Spaß beim Lesen zu vermitteln.
Hilfe mit Freude
Der Vorstandsvorsitzende des AOK-Bundesverbandes, Dr. Hans Jürgen Ahrens, ist überzeugt von der Idee: „Es ist bitter nötig, das Selbstvertrauen der Kinder zu stärken. Denn zusätzlich zum täglichen Ringen um Buchstaben und Silben, Wörter und Sätze, Rechtschreibung und Sinn, haben die betroffenen Kinder vielfach mit dem Vorurteil zu kämpfen, dass derjenige, der die Regeln nicht aus dem Effeff beherrscht, dumm sei. Wir sind in der Pflicht, den Kindern diesen Druck zu nehmen – oder ihn wenigstens zu lindern. Ich freue mich, dass wir dabei helfen konnten, diese spannende Lesebox zusammenzustellen und sie zu verbreiten.“
Klaus-Josef Lutz, Geschäftsführer der Süddeutschen Zeitung, sieht es ähnlich: „Wir freuen uns, dass Bücher unserer ’Jungen Bibliothek’ jetzt dabei helfen können, auch Kindern mit Lese- und Rechtschreibschwäche die Freude am Lesen zu vermitteln. Lesen ist die wichtigste Voraussetzung für eine aktive Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Ob Tageszeitung, Sachbuch oder Belletristik: Nichts bildet einen Menschen so wie das Lesen. Zwei unserer Kinder- und Jugendbücher finden sich deshalb in jeder LegaKids-Lesebox.“
Wie kommt die LegaKids-Lesebox ins Haus?
Zu beziehen ist die Lesebox beim AOK-Verlag zum Selbstkostenpreis von 23,10 Euro zzgl. 4,90 Euro Porto- und Verpackungskosten. Bestellungen können telefonisch unter der Telefonnummer 0180 5 005290 oder per E-Mail an service@aok-verlag.de erfolgen.
Weitere Informationen zur LegaKids-Lesebox gibt es unter