Ausbildung im Friseurhandwerk

Foto: pixelio.com
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Das gute Aussehen ist ein weit verbreitetes Bedürfnis des Menschen. Es hilft, das Selbstbewusstsein zu heben und die Sicherheit im beruflichen wie im privaten Bereich zu stärken. Der Wunsch nach Gepflegtsein und Verschönerung ist so alt wie die Menschheit selbst.

In vielen Epochen der Geschichte gehörte der Beruf des Friseurs zu den angesehensten. Schon die alten Ägypter und Römer kannten Haarpflege und Schönheitsmittel. Im Mittelalter zählten sogar Tätigkeiten unserer heutigen Ärzte zu den Aufgaben eines Baders, wie man den Friseur damals nannte. In der Zeit des Rokoko und Biedermeiers erlebte das Friseurhandwerk seine höchste Blüte.

Auch heute stehen Gepflegtsein und gutes Aussehen wieder hoch im Kurs. Zu einer Zeit, wo auch besonders viele Frauen berufstätig sind, nimmt die Arbeit des Friseurs einen wichtigen Raum ein. Dieser Raum beschränkt sich nicht allein auf das Schneiden, auf die Pflege, die farbliche Veränderung und die Formung des Haares. Vorbeugende (pflegende) und dekorative Kosmetik gehören ebenso zum Berufsbild des Friseurs.

Der Friseurberuf ist ebenso abwechslungsreich wie spannend: Neben dem Gespür für aktuelle Modetrends sind Kreativität, handwerkliches Geschick und Spaß am Umgang mit unterschiedlichsten Menschen wichtige Voraussetzungen. Schließlich steht der Friseur bei der Typ- und Trendberatung an vorderster Stelle. Und das durchaus themenübergreifend: Längst bilden Frisur, Outfit und Make-up eine Einheit. Damit ist der Friseur Spezialist und Allrounder in einer Person. Der Friseurberuf bietet eine Vielzahl von Möglichkeiten, kreatives Gespür und technisches Können einzubringen. Denn die Kunden erwarten von den Beautyprofis typgerechte Beratung und modisches Styling verbunden mit einem echten Verwöhnerlebnis. Die Erwartungshaltung des Kunden steht immer im Mittelpunkt. Sicherheit in modischen Fragen und individueller Beratung sind daher ein absolutes Muss.

Die individuellen Anforderungen an Berufsanfänger sind anspruchsvoll. Neben der modischen Kreativität ist betriebswirtschaftliches Know-how unentbehrlich, denn der Friseur ist nicht nur Künstler, sonder auch Kaufmann. Erst gut geplante Arbeitsabläufe, professioneller Produktverkauf und ein aktives Marketing machen den geschäftlichen Erfolg möglich.

Um dies alles zu lernen, benötigt ein Auszubildender im Friseurhandwerk nach der  Ausbildungsordnung drei Jahre. Wichtigste Voraussetzung für das Ergreifen des Friseurberufs ist die Freude am schöpferischen Gestalten, am wechselvollen Spiel der Mode. Das hohe Maß an Verständnis für Farben und Formen, die Geschicklichkeit und nicht zuletzt der Umgang mit Menschen stellen zwar ihre Anforderungen während der Ausbildung, machen den Friseur auf der anderen Seite jedoch zu einem gefragten Fachmann, zu einem Problemlöser in Schönheitsfragen.

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