Menschen sprechen zu leise über wichtiges, zu laut über unnötiges, zu viel über andere, zu wenig miteinander, und zu oft ohne nachzudenken.

Fleisch – Um jeden Preis?

10. März 2020

Auswirkungen von Fleischproduktion und Fleischkonsum auf Umwelt und Klima

Mit einem jährlichen Fleischverzehr von etwa 60 Kilogramm pro Kopf essen wir heute in Deutschland doppelt so viel Fleisch wie noch vor 70 Jahren. Um diese hohe Nachfrage decken zu können, werden oft unwürdige Bedingungen in der industriellen Tierhaltung, massive Umweltverschmutzung, die stetige Erhitzung des Klimas und die Verschlechterung der Lebensbedingungen aller Menschen in Kauf genommen.

Die konventionelle Fleischproduktion hat gravierende Folgen für Umwelt und Klima: Zu viel Gülle verunreinigt das Grund- und damit unser Trinkwasser. Methan-Emissionen aus der industriellen Tierhaltung und Treibhausgase, die durch lange Transportwege entstehen, tragen zur Klimaerhitzung bei. Für den Futtermittelanbau werden große Teile des Regenwaldes abgeholzt und Kleinbauern in Ländern des globalen Südens von ihrem Ackerland vertrieben.

Wie können wichtige Umwelt- und Klimaziele erreicht und gleichzeitig eine ausreichende Versorgung der Weltbevölkerung gewährleistet werden? Ein Umdenken vonseiten der Politik und der Landwirtschaft ist ebenso notwendig wie eine kritische Auseinandersetzung mit unserem Fleischkonsum.

Das Bildungsmaterial „Um jeden Preis?“ knüpft an die Bildungspläne der Länder an und eignet sich für den Einsatz in der Sekundarstufe.

Mit dem Material vermitteln Sie Ihre Schüler*innen die globalen Auswirkungen der Fleischproduktion und des Fleischkonsums auf Umwelt und Klima.

  • Unterrichtsmaterial: Schulstufen: 7 – 10
  • Autor und/oder Herausgeber: Greenpeace e.V.
  • Erscheinungsjahr: 2020
  • Kosten: kostenfrei
  • Bestellmöglichkeit: Mail an mail@greenpeace.de

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Veröffentlicht am 10.03.20

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Wie sagte schon Bacon: „Wissen ist Macht!“
*Francis Bacon, 1561 - 1625, Philosoph & Jurist
 

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