Holz- und Bautenschützer… was machen die eigentlich?

Holz- und Bautenschützer... was machen die eigentlich? Ausbildung Berufsbilder Handwerk oft draußen
Foto: Katharina Wieland Müller / pixelio.de

Die Ausbildungsdauer zum Holz- und Bautenschützer beträgt in der Regel drei Jahre. Die Ausbildung erfolgt an den Lernorten Betrieb und Berufsschule. Es handelt sich um einen Beruf mit zwei Fachrichtungen. Bautenschutz und Holzschutz, der in einer gemeinsamen Ausbildungsordnung mit dem zweijährigen Ausbildungsberuf Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten verordnet wurde. Die beiden Ausbildungsjahre zur Fachkraft für Holz- und Bautenschutz sind identisch mit den ersten beiden Ausbildungsjahren zum Holz- und Bautenschützer. Holz- und Bautenschützer erkennen und beseitigen Schäden, die durch tierische und pflanzliche Holzzerstörer verursacht werden. Sie bekämpfen Holz zerstörende Insekten und Pilze, führen vorbeugende Holzschutzmaßnahmen durch und trocknen durchfeuchtete Bauwerke. Sie führen Außen- und Innenabdichtungen an Bauwerken durch, die mit dem Erdboden in Berührung kommen. Sie sind weiterhin befähigt, feuchte- und salzgeschädigte Mauerwerke instand zu setzen. Wenn die sie Fachrichtung Holzschutz gewählt haben, sind sie zusätzlich in der Lage, neben den gängigen Holzzerstörern auch seltener auftretende tierische und pflanzliche Holzzerstörer zu bekämpfen. Dabei können sie alternative Verfahren und Sonderverfahren einsetzen, beispielsweise thermische Verfahren oder Begasungsverfahren. Haben sie hingegen die Fachrichtung Bautenschutz gewählt, so können sie über das bereits Erlernte hinaus auch Putzzerstörungen erkennen und Putzsanierungen durchführen. Holz- und Bautenschützer finden ihren Arbeitsplatz im Holz- und Bautenschutzgewerbe des Handwerks und der Industrie.

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