Medieninformatiker – Was machen die eigentlich?

Foto: Petra Bork / pixelio.de
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Medieninformatiker finden dort Arbeit, wo Computer zur Herstellung von Medienprodukten eingesetzt werden. Zukünftig bieten sich demnach viele Einsatzbereiche an. In den traditionellen Medienbereichen wie Presse, Film und Fernsehen, und im Internet. Viele Softwarehäuser bieten neben der Softwareentwicklung ihre Dienste auch bei der Herstellung von Multimedia-Produkten an und benötigen dafür ebenfalls Medieninformatiker. Multimediakonzepte in die Computersprache zu übersetzen ist ihre Hauptaufgabe. Daher ist technisches Interesse und die Bereitschaft viel Zeit vor dem Computer zu verbringen als Persönlichkeitsmerkmal nötig. Vielseitigkeit und Kontaktfähigkeit ist aber ebenso gefragt, da Medieninformatiker häufig im Team arbeiten und es notwendig ist, dass sie die unterschiedlichen Kenntnisse, wie Medienkonzeption, -didaktik und -psychologie, Video- und Audioproduktion, Screen- und Webdesign sowie die Programmierung interaktiver Medien, für ihr Berufsfeld sinnvoll verknüpfen – also trotz des breiten Wissens nicht die Fähigkeit verlieren “über den Tellerrand zu schauen”. Abstraktionsfähigkeit, also ausgeprägt logisch-schlussfolgerndes Denken sowie Einfallsreichtum wird für die Anwendung komplexer mathematischer Formeln und Algorithmen benötigt und technisches Verständnis für den Umgang mit Hardware. Medieninformatiker brauchen ebenfalls ein gewisses Gespür für Ästhetik, Gestaltung, Farbe, Strukturen und Formen. “It’s not a job, it’s a profession”, beschreibt ein Mitglied der neuen Zunft seinen Beruf. Gemeint ist, dass Fantasie und Kreativität für die Ausübung des Berufs eine wichtige Rolle spielen. Die Ausbildung dauert zwei Jahre.

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