„Trag Helm – kein Ding!“

„Trag Helm – kein Ding!“ Für Lernende Wettbewerbe

Selbst eine äußerlich harmlos wirkende Kopfverletzung kann schwerwiegende Folgen haben. Da ist es natürlich das Beste, wenn so ein Unfall gar nicht erst passiert. Der Schulwettbewerb „Go Ahead“ schärft seit über einem Jahrzent das Sicherheitsbewusstsein der Schülerinnen und Schüler in Nordrhein-Westfalen.

Die Unfallkasse NRW leistet damit als Wettbewerbsträger mit Unterstützung des Ministeriums für Schule und Weiterbildung des Landes Nordrhein-Westfalen einen wichtigen Beitrag zur Prävention von Unfällen mit Kopfverletzungen. Ziel ist es, Lehrkräfte aller weiterführenden Schulen in NRW dabei zu unterstützen, dieses Thema im Unterricht zu behandeln. Go Ahead stellt hierfür lehrplan-kompatibel vorbereitete Unterrichtshilfen und Informationen zusammen, um den Einstieg ins Thema genauso einfach zu gestalten, wie die Teilnahme an der jährlichen Ausschreibung.

So ist die Grundidee des Wettbewerbs, dass sich die Schülerinnen und Schüler selbst auf kreative Weise intensiv mit dem Thema auseinandersetzen. Bis zum Einsendeschluss am 14. Juli 2017 haben sie die Möglichkeit, zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern Filme, Fotostorys, Kurzgeschichten und Songs beziehungsweise Songtexte einzureichen. Für die besten Ideen stellt die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen insgesamt 4.000 Euro Preisgeld bereit.

Angesprochen werden unter der Schirmherrschaft von Nordrhein-Westfalens Schulministerin Sylvia Löhrmann vor allem Lehrkräfte für Deutsch, Literatur, Kunst, Gestalten, EDV und Musik. Teilnehmen können natürlich auch Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer, Lehrkräfte im Referendariat oder Leiterinnen und Leiter von Projekttagen, Medien- sowie Film-AGs.

Gute Nachricht für alle teilnehmenden Lehrerinnen und Lehrer: Die ZNS – Hannelore Kohl Stiftung, die sich für schädelhirnverletzte Menschen einsetzt und den Go Ahead Wettbewerb 2004 ins Leben rief, stellt bereits zum vierten Mal den mit 500 Euro dotierten ZNS-Sonderpreis für eine besonders engagierte Lehrkraft.

Bewerbungen können direkt online auf der Webseite, per E-Mail an info@go-ahead-wettbewerb.de oder per Post eingereicht werden. Weitere Informationen zum Wettbewerb finden Interessierte unter: www.go-ahead-wettbewerb.de .

„Trag Helm – kein Ding!“ Für Lernende Wettbewerbe

3 Responses to „Trag Helm – kein Ding!“

  1. Man sollte Preise ausloben für Politiker und kommunale Verwaltungen, die sichere Verkehrswege für Fahrradfahrer bauen, weil das Unfälle verhindert und nicht die Verantwortung bei den schwächsten Verkehrsteilnehmern ablädt. Wo soll das enden? Rüstungen für Radfahrer und Fußgänger, damit Autos ungehindert rasen können?

  2. ach jeh, hier wird den Kindern wieder früh eingeimpft, dass Radfahren so gefährlich sei, dass man sich panzern muss. Das wird früher oder später Erfolg haben, sie werden weniger Radfahren und mehr Auto.

    Wie unverantwortlich! Radfahren ist gesund und Radfahrer leben auch ohne Helm länger als Autofahrer. Im Auto ist die Gefahr einer Kopfverletzung genauso hoch. Sollen sie doch Helme in Autos fordern statt falsche Ängste vorm Radfahren zu wecken!

    Die Hannelore Kohl Stiftung ist eine Paradebeispiel von Gut gemeint.

  3. Wann werden in Autos Helme getragen? Über 40% aller Schädel-Hirntrauma entstehen bei Unfällen IM Auto. Irgendwas um 8% der ZNS-Trauma entstehen beim Radfahren. Quelle Hannelore-Kohl-Stiftung

    Ist die Frage zu unbequem?

    Ihr züchtet mit solchen Aktionen eine Generation von Jugendlichen heran, die Radfahren für gefährlicher halten, als Autofahren. Dabei ist es umgekehrt.

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