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Chemie-Studierende stellen soziale Projekte vor

Soziale Projekte Chemie

Foto (vlnr): Melanie Keil, Anna-Mareen Adrian und Frederike Krome sind Teil der Projektgruppe Weihnachtswerkstatt.

Wenn der Fachbereich Chemie zur Projektausstellung lädt, denkt man zu allererst an brodelnde Reagenzgläser und nicht unbedingt an  soziale Projekte mit Kindern, Senioren oder Flüchtlingen. Doch genau darum geht es bei den über zehn Aktionen, welche die Studierenden im Rahmen der Veranstaltung „Management und Recht – Führungslehre“ unter der Leitung von Professor Dr. Walter Becker an der Hochschule Niederrhein organisiert haben. 

„Feuerzwerge“, „Weihnachtswerkstatt“ oder „Projekt Konnekt“ lassen dabei eine bunte Mischung an Aktionen vermuten. Bei dem Projekt Konnekt, eine Kooperation mit dem Marianum, gingen Studierende mit 13 Kindern auf Schnitzeljagd auf der Burg Linn. Dabei wurde Wissenschaft mit der Historie Krefelds und Spielen vermischt. „Die Kinder haben kleine Experimente gemacht. Um die Schatzkarte lesen zu können, mussten sie diese zum Beispiel über eine Flamme halten, oder mit UV-Licht beleuchten“, erklärt Student Marcel Wald. Der Schatz waren von den Studierenden vergoldete Kupfermünzen. 

Unter dem Motto „Trainieren für den neuen Start“ brachte eine Projektgruppe Krefelder Sportvereine und Flüchtlinge zusammen. „Die Idee war, über Spiel und Sport Flüchtlingen die deutsche Kultur und Sprache näherzubringen“, erklärt Iris Dienwiebel. Mit einer Flyeraktion luden sie zu dem Fest ein, sechs Vereine und 150 Flüchtlinge kamen. Bei einer kleinen Olympiade konnten die Teilnehmer acht Sportarten ausprobieren. Für funktionale Sportkleidung konnten die Teilnehmer zudem Intersportgutscheine in Höhe von insgesamt 400 Euro gewinnen, gesponsert von Flüchtlingskoordinator Hansgeorg Rehbein und Intersport Borgmann.

Besonderen Einsatz zeigte die Gruppe „Weihnachtswerkstatt“. Um Geld zu sammeln, gingen die 13 Teilnehmer Blutplasma spenden. „Octapharma Plasma wurde auf unsere Aktion aufmerksam und hat zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt, ebenso die Fritz Henkel Stiftung“, sagt Frederike Krome. Mit 70 Kindern aus 20 Nationen gestaltete die Gruppe einen Tag in der Katholischen Kita St. Norbertus. „Wir haben Adventskalender gebastelt, gebacken und Weihnachtsgeschichten vorgelesen. Wir wollten den Kindern vermitteln, weshalb wir Weihnachten feiern und wie wichtig Geben und nicht nur Nehmen ist“, erklärt die Studentin.