
Ernährungslehre kann man als eine Mischung aus Hauswirtschaft und Ökotrophologie verstehen.In den ersten Semestern lernt man die Grundlagen der Chemie und der Biologie, um später z.B. wichtige Stoffwechselprozesse oder den Ablauf der Verdauung im Körper zu verstehen.
Falls ihr jetzt denkt „oh nein, Chemie/Biologie“, keine Sorge. Ich hatte seit der 10. Klasse kein Chemie mehr und habe es auch geschafft. Man fängt im Studium bei den Grundlagen an und der Stoff ist auch ganz anders als in der Schule. Neben den naturwissenschaftlichen Fächern hat man auch Kurse, die sich mit Ernährung und Ernährungsstudien auseinandersetzen. Man kann also sagen das Fach Ernährungslehre ist sehr vielseitig.
Ab dem dritten Semester werden die Kurse praktischer. Man steht im Labor und experimentiert oder auch mal in der Küche und bereitet Lebensmittel zu. Für diese Kurse ist das Vorwissen aus den ersten Semestern wichtig und es ist nicht mehr nur das reine auswendig lernen, sondern das Verknüpfen und Anwenden des bereits gelernten auf Experimente, die man auch mit Schülern später durchführen kann. Gerade das finde ich gut, weil man schon praktische Erfahrungen sammelt und nicht nur alles einfach stupide auswendig lernt.
Falls ihr euch für naturwissenschaftliche Fächer und Ernährung interessiert, kann ich euch das Studienfach nur empfehlen.