176 Studierende der Hochschule Niederrhein erhalten das Deutschlandstipendium

Foto: Förderer und Stipendiaten erhielten in diesem Jahr ein kleines Päckchen.

176 Studentinnen und Studenten der Hochschule Niederrhein dürfen sich zum Wintersemester über eine Förderung durch das Deutschlandstipendium freuen. Insgesamt unterstützen 63 Förderer die besonders leistungsstarken Studierenden mit 150 Euro monatlich. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) verdoppelt diesen Betrag auf insgesamt 300 Euro, die den Studierenden monatlich zugehen.

Normalerweise organisiert die Hochschule Niederrhein eine Vergabefeier für die Stipendiatinnen, Stipendiaten, Förderinnen und Förderer. Bedingt durch die diesjährige Situation ist das leider nicht möglich gewesen. Stattdessen wurden die Urkunden und Danksagungen per Post verschickt – inklusive kleiner Goodiepakete für die Studierenden.

Hochschulpräsident Dr. Thomas Grünewald: „Es ist bemerkenswert, dass auch in einer wirtschaftlich schweren Situation die Zahl der Förderer sogar leicht gestiegen ist. Die Unternehmen haben erkannt, dass es in Zeiten des Fachkräftemangels wichtig ist, sich frühzeitig mit den Fachkräften von morgen zu vernetzen.“ Traditionell unterstützen vor allem regional ansässige Unternehmen die Studierenden über das Deutschlandstipendium.

Dabei erhalten die Studierenden nicht nur eine finanzielle Zuwendung, sondern auch die Möglichkeit einer Betreuung durch die Unternehmen, Vereine und Stiftungen. In der Vergangenheit hat dies schon oft dazu geführt, dass Stipendiaten später auch ihre Abschlussarbeit bei den Förderinnen und Förderern machten, dort Praktika absolvierten oder sogar eine Stelle nach dem Studienabschluss erhielten.

Bewerben kann sich jeder Studierende der Hochschule Niederrhein. Das Deutschlandstipendium wird leistungsbezogen vergeben. Dazu kommt soziales Engagement, das ebenfalls in die Bewertung einfließen kann.

Mit elf Stipendien hat die Georg-Gottlob-Stiftung die meisten Förderungen finanziert. Jeweils zehn Stipendien wurden von der ALTANA Management Services GmbH, der Canon Deutschland GmbH, der Dr. Heinz-Horst Deichmann-Stiftung, der Evangelische Stiftung Hephata und der Santander Consumer Bank AG beigetragen.

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