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TalentMetropole Ruhr unterstützt Talentschulen in der Region

4. Februar 2019

Foto: TalentMetropole Ruhr

Die TalentMetropole Ruhr begrüßt die Auswahl der ersten 35 Talentschulen im Rahmen des Schulversuchs der nordrhein- westfälischen Landesregierung. „Wir werden uns aktiv in die Förderung der Talentschulen einbringen“, sagt Bernd Kreuzinger, Geschäftsführer der Stiftung TalentMetropole Ruhr gGmbH. „DerGedanke, Schulen in besonders herausfordernden Stadtquartieren auch besonders zu unterstützen und auszustatten, ist richtig. Denn hier ist der Bedarf am größten, und hier lassen sich Bildungsaufstiege mit vergleichsweise überschaubarenRessourcen ermöglichen.“ Die TalentMetropole Ruhr ist dasLeitprojekt Bildung des Initiativkreises Ruhr, eines Bündnisses aus mehr als 70 führenden Unternehmen und Institutionen.

23 der Talentschulen befinden sich im Ruhrgebiet. „Mit einigen von diesen Schulen arbeiten wir seit langem eng zusammen, und wir kennen ihre individuellen Bedürfnisse“, so Kreuzinger. „DieseZusammenarbeit werden wir nun noch einmal intensivieren undausbauen.“ 15 aufeinander aufbauende Projekte der TalentMetropole Ruhr stehen den Talentschulen ab sofort offen.

Bildungschancen junger Menschen fördern

Dies geschieht in enger Kooperation mit der Westfälischen Hochschule und dem Talentscouting des NRW-Zentrums für Talentförderung. Prof. Bernd Kriegesmann, Präsident der Westfälischen Hochschule, bildet im Rahmen der von der Landesregierung initiierten Ruhr-Konferenz gemeinsam mit Staatssekretär Matthias Richter ein Tandem im Themenforum„Beste Bildungschancen unabhängig von Ort und Herkunft – Talentschulen als Modelle für individuelle Förderung“.

„Wir fördern leistungsstarke junge Menschen – egal, ob sie aus finanzschwachen Elternhäusern oder herausforderndenVerhältnissen kommen“, sagt Kreuzinger. Die TalentMetropole Ruhr stellt den Talentschulen im Ruhrgebiet in einem ersten Schritt alle ihre Angebote kostenlos zur Verfügung.

Die Projekte umfassen individuelle Angebote für Kinder und Jugendliche, aber auch für Eltern und Lehrer. Dazu gehören etwa Programme, bei denen Schüler lernen, dass es sich lohnt, sich selbst zu engagieren und zum Beispiel eigene Schulprojekte umzusetzen. Dazu werden Lehrerinnen und Lehrer im GetReady- Programm geschult. Die Pädagogen wiederum können Talente für ein eigenes Sommercamp, das TalentCamp Ruhr, oder das Schüler-Stipendienprogramm RuhrTalente empfehlen. In speziellen ElternAkademien erfahren Mütter und Väter, wie sie ihre Kinder bei der Berufs- und Studienwahl gezielt unterstützen.

Netzwerk mit mehr als 300 Partnern

Ein herausragendes Projekt der TalentMetropole Ruhr sind die TalentTage Ruhr, die vom 18. bis 28. September 2019 im gesamten Ruhrgebiet stattfinden. An mehr als 200 Terminen gibt es Stationen, an denen sich eigene Stärken und Talente entdecken lassen: Technik-Workshops, Tage der offenen Tür in Unternehmen oder Informationen zur Berufsorientierung. Die TalentMetropole Ruhr kooperiert mit mehr als 300 Partnern aus Kindertagesstätten, Schulen, Hochschulen, Unternehmen, Verbänden und Initiativen.

„Das Ruhrgebiet hat ein enormes, noch unerschlossenes Potenzial an Talenten“, sagt Kreuzinger. „Die TalentMetropole Ruhr will möglichst vielen jungen Menschen Bildungschancen eröffnen. Mit unserem eng geknüpften Netzwerk wollen wir für den Erfolg der Talentschulen einen wichtigen Beitrag leisten.“

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Veröffentlicht am 04.02.19

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Wie sagte schon Bacon: „Wissen ist Macht!“
*Francis Bacon, 1561 - 1625, Philosoph & Jurist
 

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