Goethe-Gymnasium Hamburg – Konzept Lehrerarbeitsplätze

Konzept Lehrerarbeitsplätze – Arbeiten in der Ganztagsschule

Bei der Um­wand­lung deut­scher Schulen in Ganz­tags­schulen wurde in aller Regel kon­zep­tio­nell nicht be­rück­sich­tigt, dass damit auch die Lehr­kräfte sich ganz­tägig in der Schule auf­halten können müssten – aber dafür sind deut­sche Schulen ei­gent­lich nicht ge­baut – außer einem oder zwei Leh­re­zim­mern gibt es in der Regel keine echten Ar­beitsplätze für Lehr­kräfte.

Die Suche nach mög­li­chen Ar­beits­räumen war er­folg­reich

Dabei be­steht ein enger Zu­sam­men­hang zwi­schen einer funk­tio­nie­renden Ganz­tags­schule und festen Ar­beitsplätzen für jede Lehr­kraft an einer Schule. Ohne echte und ru­hige Leh­rer­ar­beitsplätze bzw. Rück­zugs­mög­lich­keiten ist von den Lehr­kräften kaum eine län­gere Ver­weil­zeit in ‚Frei­stunden’ etc. zu er­warten, da sie solche Zeiten zu Recht als un­pro­duktiv emp­finden. Auch die Kom­mu­ni­ka­tion sowie ins­ge­samt das Be­triebs­klima sind mit Leh­rerarbeitsplätzen ent­schei­dend zu ver­bes­sern. Ar­beits­grup­pen­ter­mine sind kon­flikt­freier zu finden im Rahmen der Ver­weil­zeit in der Schule. Am Goethe-Gym­na­sium haben wir dazu die ge­samte Schule genau unter die Lupe ge­nommen und in vor­han­denen, für an­dere Zwecke be­stimmten Räum­lich­keiten Leh­rer­ar­beitsplätze ge­schaffen. An Aus­stat­tung konnte al­ler­dings in­folge der Mit­tel­knapp­heit nur ein Min­dest­stan­dard ge­schaffen werden. Zu­sätz­lich sind in­fra­struk­tu­relle Ein­rich­tungen wie Ver­net­zung, Te­le­fone sowie elek­tro­ni­sche Schlie­ßung der Au­ßen­türen an sieben Tagen in der Woche un­ver­zichtbar.

Vor­teile der Tren­nung von Woh­nung und Ar­beits­platz

Er­reicht wurde, dass in einem Typen-Plat­tenbau aus den An­fängen der 70er Jahre (es gibt in HH mind. 10 bau­gleiche Schulen) jede Lehr­kraft über einen ei­genen Ar­beits­platz ver­fügt. Die Ar­beits­zu­frie­den­heit ist re­lativ hoch, die in­terne Kom­mu­ni­ka­tion und Ko­ope­ra­tion hat sich we­sent­lich ver­bes­sert. Ei­nige Kol­le­gInnen sind re­gel­recht von Zu­hause ‚aus­ge­zogen’ und prak­ti­zieren eine weit­ge­hend ra­di­kale Tren­nung von Woh­nung und Ar­beits­platz. Die Schule ist auch leh­rer­seitig ganz­tätig ‚be­völ­kert’, oft bis in die (späten) Abend­stunden hinein. Zudem ist die An­sprech­bar­keit der Lehr­kräfte durch Schü­le­rInnen we­sent­lich ein­fa­cher – außen an den Ar­beits­räumen sind die Zeit­pläne der Kol­le­gInnen aus­ge­hängt.

Weitere Informationen hierzu gibt es unter www.hamburg.de/contentblob/2453754/data/arbeitsplaetze-goethe-gymnasium.pdf sowie Ar­beitsplätze in der Schule

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