Lebenswege – das Online Migrationsmuseum Rheinland-Pfalz

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Rheinland-Pfalz blickt auf eine reiche Migrationsgeschichte zurück, die einen bleibenden Platz im kollektiven Gedächtnis der Gesellschaft verdient. „Lebenswege – das Online Migrationsmuseum Rheinland-Pfalz“ lädt Sie zu einem multimedialen Rundgang durch diese Geschichte ein, deren Ereignisse und Menschen unser Land maßgeblich geprägt haben. Ebenso wie die Geschichte ist auch das erste Museum dieser Art, das am 16. Dezember 2009 seine virtuellen Pforten öffnete, ein lebendiger Prozess, der sich inhaltlich stets weiter entwickelt. Die Beweggründe, warum Menschen im Laufe der Jahrtausende ihre Heimat verließen, beruhten auf wirtschaftlichen, politischen, religiösen, sozialen, kulturellen, demographischen, ökologischen und ethnischen Motiven. Die Einwanderung in einen anderen Kulturkreis löste auf Seiten der »Einheimischen« stets ähnliche Reaktionen aus. Unsicherheit gegenüber dem »Fremden«, die Befürchtung, das eigene Territorium zu verlieren, oder der Verlust von Nahrungs- und Einnahmequellen sind als Beispiele zu nennen.

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Ansicht des Online-Museums.

»Lebenswege – das Online Migrationsmuseum Rheinland-Pfalz« verbindet Historie mit dem Blick auf die Generation der jungen Menschen mit Migrationshintergrund, die durch Wissen, Offenheit und Verständnis zu einem fruchtbaren Miteinander der Kulturen beitragen sollen. In seinem Eröffnungsjahr 2009 konzentriert sich »Lebenswege« auf die Darstellung der Arbeits-Migrationsgeschichte von dem ersten Anwerbeabkommen mit Italien 1955 bis zum Anwerbestopp 1973. So wie die Geschichte versteht sich auch das Museum als lebendiger, sich stets weiter entwickelnder Prozess, der alle Interessierten mit und ohne Migrationshintergrund einlädt, durch eigene Beiträge aktiv an der Weiterentwicklung teilzunehmen.

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