Menschen sprechen zu leise über wichtiges, zu laut über unnötiges, zu viel über andere, zu wenig miteinander, und zu oft ohne nachzudenken.

Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit

16. Februar 2012

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Landesweite Kampagne startet im Frühjahr 2009 – Schulen aller Schulformen können sich mit Projekten beteiligen

Wie kann Schülerinnen und Schülern das aktuelle Thema „Klimawandel“ nahe gebracht werden? Wie lässt sich soziales Engagement und globales Denken bei jungen Menschen fördern? Wie können wir unsere Kinder fit machen für die Herausforderungen der Zukunft?

Schülerinnen und Schülern solche Gestaltungskompetenzen zu vermitteln ist ein Ziel der Kampagne "Schule der Zukunft – Bildung für Nachhaltigkeit“, die am 23. März 2009 mit einer Auftaktveranstaltung in Düsseldorf gestartet wurde.

Träger und Partner der Kampagne

Die Kampagne ist ein zentraler Beitrag zur Umsetzung der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (2005-2014) in Nordrhein-Westfalen. Getragen wird die Kampagne von der Landesregierung NRW. Die landesweite Koordination liegt bei der Natur- und Umweltschutz-Akademie NRW (NUA). Die Kampagne wird von Qualifizierungsmaßnahmen aus dem Bereich des Transfer 21 NRW begleitet.

Bei der Arbeit in den Regionen arbeitet die Landeskoordination eng mit schulischen und außerschulischen Partnern zusammen. Partner sind dabei insbesondere die Regionalen Bildungsnetzwerke, Agendabüros oder vergleichbare Einrichtungen aus den Kommunen, Natur- und Umweltschutzverbände, Umweltbildungszentren, Biologische Stationen, Eine-Welt-Häuser und nicht zuletzt die obere und untere Schulaufsicht.

Wie wird die Kampagne realisiert?

Schulen beteiligen sich durch eigene Ideen und Projekte. Jede Schule wählt ihr Schwerpunktthema aus der breiten Palette möglicher Themen wie Klima und Energie, Konsum und Lebensstile, Ernährung und Gesundheit, Natur und Artenvielfalt, Gründung von Schülerfirmen, soziales und globales Engagement.

Im Projektzeitraum können Schulen vielfältige Unterstützungsleistungen wie Informationsangebote sowie Qualifizierungs- und Begleitveranstaltungen nutzen. Als Kommunikationsplattform dient die Kampagnenhomepage www.schule-der-zukunft.nrw.de, die auch alle wichtigen Infos zur Kampagne, Tipps zu möglichen Projektthemen, nützliche Links und Projektsteckbriefe bietet.

Auszeichnung

Nach zwei Jahren dokumentieren die Schulen die Ergebnisse ihrer Arbeit in einer von der Landeskoordination angebotenen Online-Dokumentation. Fachkompetente Jurys werten die Dokumentationen aus und bewerten diese.

Durch die Auszeichnung als „Schule der Zukunft“ erfährt das Engagement der Schulen öffentliche Anerkennung und der Austausch untereinander wird gefördert. Zugleich leisten die Schulen einen Beitrag zur Öffnung von Schulen und zur eigenen Profilbildung. Die dokumentierten Ergebnisse der Kampagne können als Vorbilder wirken und beispielhaft zeigen, wie nachhaltige Entwicklung, Partizipation, Integration und Vernetzung eine Schule der Zukunft gestalten können.

Infos und Kontakt:

Landeskoordination der Kampagne “Schule der Zukunft“:
NUA, Petra Giebel
Tel. 02361/305-3331, E-Mail petra.giebel (at) nua.nrw.de

Veröffentlicht am 16.02.12

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Wie sagte schon Bacon: „Wissen ist Macht!“
*Francis Bacon, 1561 - 1625, Philosoph & Jurist
 

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