Menschen sprechen zu leise über wichtiges, zu laut über unnötiges, zu viel über andere, zu wenig miteinander, und zu oft ohne nachzudenken.

Alle Ampeln auf Grün: Schülerinnen bauen Auto mit Wasserstoffantrieb

7. Februar 2014
Foto: FH Aachen / Andreas Herrmann

Foto: FH Aachen / Andreas Herrmann

Die Ingenieurinnen von morgen testen die Technologien von morgen: Mit Hilfe der Sparkasse Aachen sowie des Rotary Clubs Aachen-Charlemagne bietet die FH Aachen zehn Schülerinnen der 10. Jahrgangsstufen des Aachener Couven-Gymnasiums die Chance, sich mit dem Thema regenerative Mobilität und insbesondere Brennstoffzellenantrieb auseinanderzusetzen. Am Samstag, 8. Februar 2014, werden die Ergebnisse des Projekts „HySpaRot 2013“ präsentiert. Wenn von der Mobilität der Zukunft die Rede ist, dann geht es unter anderem um Fahrzeuge, die mit Wasserstoff betankt werden. Alle großen Automobilhersteller entwickeln derzeit Konzepte, wie Brennstoffzellenautos aussehen können. Diese Technologie bietet zwei Vorteile: Sie verringert die Abhängigkeit von der knapper werdenden Ressource Öl, zudem lässt sich Wasserstoff bei entsprechender Infrastruktur ausschließlich unter Nutzung regenerativer Energien wie Wind und Sonne gewinnen.

Foto: FH Aachen / Andreas Herrmann

Foto: FH Aachen / Andreas Herrmann

 

Genau diese Prozesskette lernen die zehn Schülerinnen derzeit kennen: In einer ersten Veranstaltung haben sie sich mit der regenerativen Energiegewinnung in Form von Windkraft und Photovoltaik beschäftigt. Beim zweiten Treffen ging es um die Energieumwandlung – in diesem Fall um die Erzeugung von Wasserstoff durch Elektrolyse. Für die Windkraft-Versuche warfen die Mitarbeiter des Fachbereichs Luft- und Raumfahrttechnik den hauseigenen Windkanal an. Die Schülerinnen hatten so die Gelegenheit, den Wirkungsgrad von Windrädern unter verschiedenen Bedingungen zu ermitteln.

Die dritte Veranstaltung am 8. Februar steht schließlich im Zeichen unterschiedlicher Arten der Energienutzung in der Antriebstechnik. Die Schülerinnen bauen Modellautos auf – und zwar je eins mit einem Verbrennungsmotor und mit einem Brennstoffzellenantrieb. Auch das Fahrzeugdesign gestalten die Nachwuchsingenieurinnen. Es spiegelt die Charakteristik wider: sportlich das Auto mit Verbrennungsmotor, umweltbewusst das Wasserstoffauto. Anhand von Fahrversuchen finden die Schülerinnen heraus, welche Eigenschaften konventionell betriebene und wasserstoffbetriebene Fahrzeuge aufweisen.

Prof. Dr. Günter Feyerl, der die Schülerinnen gemeinsam mit Fachbereichs-mitarbeitern betreut, sieht in dem Projekt gleich einen doppelten Reiz: „HySpaRot soll Spaß machen und die Neugier auf Ingenieurwissenschaften schüren, es soll den Teilnehmerinnen aber auch erste Entscheidungshilfen für die berufliche Zukunft geben.“ Wichtig war dabei das Zusammenspiel von theoretischen Vorlesungen und praktischen Übungen. Das Projekt wird von drei Schülern der Film-AG des Couven-Gymnasiums dokumentiert. Sie begleiten die Schülerinnen bei den Veranstaltungen und erstellen einen Kurzfilm, der 14- bis 16-jährigen Mädchen Lust auf Technik machen soll.

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Veröffentlicht am 07.02.14

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Wie sagte schon Bacon: „Wissen ist Macht!“
*Francis Bacon, 1561 - 1625, Philosoph & Jurist
 

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