Architekturstudium an der FH Düsseldorf – mein Erfahrungsbericht

Ich studiere im 2ten Semester an der FH Düsseldorf Architektur. Die Aufnahme an der FH sah folgendermaßen aus: Man musste zum einem eine Mappe anfertigen, diese konnte viele verschiedende Sachen beinhalten, wie zum Beispiel Skizzen, Fotografien, Aquarellzeichnungen etc. man hatte freie Wahl.

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Pia Heidrich studiert Architektur im Master an der PBSA in Düsseldorf

Außerdem hat die FH uns drei “Hausaufgaben” gestellt, davon mussten wir uns dann zwei aussuchen und diese ebenfalls bearbeiten und sie mit in die Mappe legen.

Wenn man sich mit seiner Mappe unsicher war, hatte man die Möglichkeit auch zur Mappenberatung zu gehen, welche von höheren Semestern veranstaltet worden ist. Ich fand diese Möglichkeit sehr gut, um ein sicheres Gefühl zu bekommen.

Außerdem musste man dann mit seiner Mappe im Schlepptau zu einer Prüfung. Man saß mit allen Teilnehmern im Hörsaal und musste dann noch einen Test absolvieren, dieser beinhaltete ebenfalls drei Aufgaben, wovon aber auch wieder nur zwei bearbeitetet werden mussten. Keine Panik es handelt sich dabei auch nur um Zeichenübungen. Dennoch ist es hilfreich zu wissen, wer Peter Behrens war, denn er hat schließlich die FH gegründet.

Nach dem Test mussten wir dann mit unserer Mappe in ein Gespräch mit Professoren, aber auch dort ist es eigentlich entspannt. Mein Tipp, steht zu euren Sachen und verkauft sie gut und dann klappt das schon.

Foto: Siegfried Fries / pixelio.de
Foto: Siegfried Fries / pixelio.de

Ach ja, ebenfalls eine Voraussetztung für das Studium ist ein vierwöchiges Praktikum.

Das Studium an sich ist sehr schön, aber man muss es auch lieben und erstmal sehr viel Zeit investieren. Es stimmt was man über Architekturstudenten sagt, dass sie immer nur mit ihrem Laptop durch die Gegend laufen, dass sie durch die Stadt gehen und anfangen sich mehr für Gebäude zu interessieren. Es ist wirklich ein Studium, was man lieben muss.

Es gibt viele verschiedene Fächer, die alle ihre Macken haben, aber sie sind dennoch alle super interessant. Man baut viele Modelle, aber größtenteils immer in Gruppenarbeiten. Der Vorteil unserer FH ist, dass wir eine Werkstatt haben, wo man vor Ort die Materialien kaufen kann. Das ersparrt viel Zeit und Nerven, denn diese beiden Dinge braucht man dann für andere Themen.

Ein weitere Vorteil der FH ist, dass man sich erst im dritten Semester festlegen muss, ob man Innenarchitektur, Hochbau oder Städtebau weiter studieren möchte, d. h. man bekommt zuvor von allem einen Eindruck.

Ich bin sehr froh, dass ich die Möglichkeit habe dort zu studieren. Natürlich rege ich mich auch mal auf und habe keine Lust mehr und will alles hin schmeißen. Aber im Großen und Ganzen ist es ein tolles Studium, wo man nie aufhören kann zu lernen.

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