Menschen sprechen zu leise über wichtiges, zu laut über unnötiges, zu viel über andere, zu wenig miteinander, und zu oft ohne nachzudenken.

Auslandsaufenthalte sinnvoll gestalten: Frischer Wind fürs Gap Year

26. Oktober 2015
Foto: Carl Duisberg Centren

Foto: Carl Duisberg Centren

Soziales Engagement oder Vorbereitung auf die spätere Berufsausbildung, idealerweise in exotischer Umgebung  - das ist heute für viele das erste Ziel nach dem Schulabschluss. Die neue Broschüre „Study, Work & Volunteer 2016“ der Carl Duisberg Centren bietet Abiturienten, jungen Berufstätigen, Studenten und Hochschulabsolventen spannende Programme für engagierte Auslandseinsätze. Die Möglichkeiten reichen vom neuen Projekt für bedrohte Schildkröten in Sri Lanka über Freiwilligenarbeit in New York und San Francisco bis zu Praktika in London oder China. Daneben gibt es auch Kurzstudiengänge mit wirtschaftsbezogenen Themen oder Sprachkurse mit dem Ziel international anerkannter Sprachprüfungen.

 

Einfach nur weg - diese Devise gilt heute kaum noch, wenn junge Menschen zu fernen Zielen aufbrechen. „Die Lust auf einen Auslandsaufenthalt ist ungebrochen. Dieser soll in der Regel aber mit einem sinnvollen Inhalt und einer beruflichen oder persönlichen Perspektive verbunden sein“, sagt Julia Kirn, Programmverantwortliche bei den Carl Duisberg Centren. Lokale Ansprechpartner vor Ort, ein definierter Zeitrahmen und eine vorab organisierte Aufgabe sind für viele das Richtige. „Noch zu Hause kann jeder entscheiden, in welchem Bereich er sich engagieren oder auf welche berufliche Aufgabe er sich vorbereiten möchte“, sagt sie. Wichtigster Baustein sind Kenntnisse der jeweiligen Landessprache. Deshalb können Sprachkurse individuell vorher am Wunschziel absolviert werden.

 

Reiseziele

Während die USA, Neuseeland, Kanada und Australien weiterhin zu den beliebtesten Zielen für einen Auslandsaufenthalt zählen, werden auch exotischere Destinationen wie Asien und Afrika immer wichtiger. „Daher haben wir unsere Freiwilligenprogramme in diesen Regionen ausgebaut. Hinzugekommen ist Sri Lanka mit einem Projekt für bedrohte Schildkröten, Einsätze in Waisenhäusern oder sozialen Einrichtungen. Auch in Vietnam warten vielfältige Volunteer-Programme auf engagierte Freiwillige“, sagt Kirn.

 

Praktikum plus Sprachkurse

Erste Ideen für das eigene Berufsleben finden sich auch im Ausland. Kombiniert mit einem Sprachkurs dienen Auslandpraktika dazu, in neue Arbeitsbereiche hinein zu schnuppern und die Arbeitswelt im Ausland kennen zu lernen. „Möglich sind diese Praktika in großen Metropolen wie Sydney, San Francisco oder London, aber auch in exotischen Ländern wie China“, erklärt Julia Kirn. Für die meisten Praktika müssen die Bewerber volljährig sein. Ausnahmen bilden London und Dublin – hier haben auch17-jährige Abiturienten schon eine Chance. Die Branchen sind breit gefächert: Tourismus, Marketing, Architektur, Mode oder Werbung sowie die Bereiche Business, Recht, IT und Design sind vertreten. „Gerade Eltern ist es wichtig, dass die Kombination aus Sprachpraxis und ersten Berufserfahrungen ausgewogen gestaltet ist. Wir vermitteln Praktika in Unternehmen, die die Zusammenarbeit mit jungen Menschen aus anderen Ländern schätzen“, betont Kirn.

 

Freiwilligenarbeit     

Bedrohte Tierarten schützen, Zeit mit Waisenkindern verbringen oder im Umweltschutz aktiv werden - soziales Engagement ist in fast allen Ländern möglich. Zahlreiche Organisationen weltweit sind auf die Mithilfe von Freiwilligen angewiesen. Engagieren können sich junge Menschen abseits der üblichen Touristenpfade in Krankenhäusern, Kinderheimen, Schulen oder auch Sportstätten. In Asien gibt es viele Angebote ebenso wie in Kanada, Südafrika oder den USA und Neuseeland.

 

Sprachkurs & Kurzstudium

Neues Reiseziel für ein Kurzstudium ist Toronto. Hier können Interessenten, wie auch in Vancouver, an einem kanadischen Business College ein Schnupperstudium im Studiengang „International Business Management“ absolvieren – Abschluss mit Diplom inklusive. Im Rahmen des Kurzstudiums sind auch andere Diplome wie etwa „Diploma Supervisory Management“ und Zertifikate wie „Business Experience Certificate“ oder „Certificate Human Recources“ möglich. Ein passendes Praktikum kann der Kurzzeitstudent vor Ort anschließen. Auch Langzeitsprachkurse mit international anerkannten Sprachzertifikaten wie etwa IELTS bieten sich für akademisch interessierte junge Menschen an.

 

Work & Travel

Wechselnde Jobs, unterschiedliche Regionen und Städte: Work & Travel Programme sind eine Reiseform, mit der junge Menschen sehr gut steuern können, wo sie leben und arbeiten möchten. Gastronomie, Hotels, Industrie oder der Agrarsektor sind ohne die Saisonkräfte aus anderen Ländern kaum vorstellbar. Die Kombination aus Reisen und Geld verdienen hat sich bei weit entfernten Zielen wie Kanada, Neuseeland und Australien bewährt. Die Partner vor Ort stehen beim Start des Vorhabens aktiv zur Seite und geben Tipps bei der Suche nach Jobs und Unterkünften. Der australische Partner vermittelt passende Jobs sogar direkt an die Teilnehmer.

 

Tipp: Kurzfristig organisierte Einsätze oder Auslandsaufenthalte für Praktika, Freiwilligenarbeit, Studium und Sprachkurse sind möglich, erfordern aber mehr Flexibilität hinsichtlich des Einsatzortes und der Aufgaben. Besser ist es, mindestens drei Monate vorher in Abstimmung mit dem deutschen Veranstalter einen Plan zu erstellen und so frühzeitig Einreisebestimmungen und Fristen für Visa im Auge zu haben.

 

Weitere Informationen bei: Carl Duisberg Centren, Julia Kirn, Tel.: 0221/16 26-315, E-Mail: praktika@cdc.de, www.carl-duisberg-auslandspraktikum.de.

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Veröffentlicht am 26.10.15

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Wie sagte schon Bacon: „Wissen ist Macht!“
*Francis Bacon, 1561 - 1625, Philosoph & Jurist
 

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