Bewerbungstraining für gehörlose Schüler

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Seit dem 1. Februar 1987 ist Thomas Probst bei der Sparda-Bank West tätig und seit neun Jahren ist er dort Leiter der Filiale Gelsenkirchen-Buer. Das Bewerbungsthema ist für den 52-jährigen Bankfachwirt und verheirateten Vater von zwei Töchtern schon immer eine Herzensangelegenheit gewesen. „Mir macht das einfach Spaß“ und “es ist eine tolle Erfahrung Kindern mit Gehör-Handicap weiterhelfen zu können” berichtet Thomas Probst von seinem Ehrenamt.

Seit dem Jahr 2009 macht das der Leiter der Sparda-Filiale Gelsenkirchen-Buer nun schon regelmäßig einmal pro Woche. Dann zeigt er den 14- bis 17-Jährigen Jugendlichen, wo und wie sie sich bewerben können und worauf man dabei zu achten hat. Oberstes Ziel ist es dabei, dass die Jugendlichen zuerst einmal einen Praktikumsplatz und später idealerweise dann auch noch einen Ausbildungsplatz bekommen können. Dabei kommt Thomas Probst ohne Gebärdensprache aus, da er gelernt hat, langsam und deutlich zu sprechen und immer dort eine Pause zu machen, wo es notwendig ist. Auf diese Weise bekommen die Jugendlichen alles mit, was für sie wichtig ist, erklärt der Banker aus Gelsenkirchen. An der Förderschule „Glückauf“ wird das Motto „Untereinander helfen“ Tag für Tag gelebt.

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„Diese Einstellung passt hervorragend zu unserer Genossenschaftsbank und ihrem gelebtem Leitbild“, so Probst. Seine von ihm unterrichtete Gruppe besteht aus Schwerhörigen sowie Gehörlosen, wobei erstere durch Gebärdensprache denjenigen die Inhalte vermitteln, die komplett gehörlos sind. „Das fördert zugleich den Prozess, dass die Schüler lernen, Hörende besser zu verstehen!“ , ergänzt Thomas Probst. Die jugendlichen Schüler sind dankbar für  Thomas Probst Einsatz und freuen sich stets auf die nächste Stunde. Und das, obwohl der Filialleiter sogar Hausaufgaben verteilt. Dies zeigt einmal mehr: Ehrenamt verdient Respekt!

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