Bildung & Fußball – ein erfolgreiches Team

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Fußball ist die weltweit beliebteste Sportart. Er zieht Millionen Menschen in seinen Bann und ist dementsprechend ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Die gesellschaftliche Verantwortung, die sich daraus für Fußballvereine ergibt, ist Pflicht und Chance zugleich. Der VfL Wolfsburg nimmt als Bundesliga-Verein und wichtiger Teil der Stadt Wolfsburg bereits seit seiner Gründung 1945 seine große Verantwortung gegenüber den Menschen der Region wahr. Statt nur auf Anfrage Projekte finanziell zu unterstützen, verfolgt der VfL seitdem einen strategischen Ansatz, hat Kernthemen herausgefiltert und fokussiert sein Engagement auf selbst entwickelte, miteinander vernetzte und langfristig angesetzte Projekte, die auf gesellschaftliche Veränderungen abzielen. Um die Menschen und die Öffentlichkeit emotional mitzunehmen, empfahl sich die Entwicklung einer CSR-Marke. Die Initiative „Gemeinsam bewegen“ bildet seit Anfang 2012 die große Klammer für sämtliche CSR-Aktivitäten des VfL Wolfsburg. Sie wurde gestartet, um zum einen das bereits existierende, vielfältige nachhaltige Engagement des Vereins in der Öffentlichkeit besser sichtbar zu machen und zum anderen, um Partner zu gewinnen, die den Verein bei der Gestaltung neuer, sinnvoller Projekte und Maßnahmen unterstützen. Der Name des umfangreichen Maßnahmenpakets macht zugleich deutlich, worauf es basiert: Der Verein sowie die Fans, Sponsoren und Partner ziehen an einem Strang – das gesellschaftliche Engagement ist damit echte Teamarbeit. Dabei gilt „Gemeinsam bewegen“ gleich in dreifacher Hinsicht: sich bewegen, etwas bewegen und Menschen bewegen.

Im Rahmen seiner gesellschaftlichen Verantwortung initiiert der Bundesligist Projekte, mit denen er nachhaltige Impulse unter anderem in dem Bereich Bildung setzt. Der VfL Wolfsburg möchte Kindern und Jugendlichen Lernfreude vermitteln und sie auf diese Weise motivieren, ihr Wissen ständig auszuweiten. So können Schülerinnen und Schüler beispielsweise mit einer interaktiven Online-Plattform, dem VfL-Wiki, eigenständig Themen erarbeiten und ihre Stärken einbringen. Sie tragen im Wiki Unterrichtsergebnisse zusammen, nutzen vorgegebene Module, um interaktive Übungen für die Mitschüler zu erstellen, tauschen ihre Gedanken im virtuellen Brainstorming aus und erarbeiten sich so selbstständig neue Themengebiete. 83,3% beobachten eine stärkere Lernmotivation bei den Schülern, knapp zwei von drei Lehrern sehen diese Begeisterung auch noch nach mehrmonatigem Einsatz des Wikis. Wie die Lehrkräfte das Wiki sinnvoll in den Unterricht einbinden können, erfahren sie in Workshops und Schulungen; schulübergreifende Veranstaltungen bieten Raum zum Erfahrungsaustausch. Auf Veranstaltungen mit smiley e.V., einem Verein zur Förderung von Medienkompetenz, werden auch Eltern über das Projekt informiert. Diese interaktive Online-Plattform hat der Verein zusammen mit Medienpädagogen der gemeinnützigen Gesellschaft zur Förderung von neuen Medien in Schulen, lernmodule.net, entwickelt. Mehr Informationen zum VfL-Wiki erhalten Sie hier: www.vfl-wiki.de.

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