Erfahrungsbericht: Biologie und Sport Lehramt

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Erfahrungsbericht zum Studium “Biologie und Sport Lehramt”

Ich habe 1999 nach dem Abi einige Hochschulen (Aachen, Köln und Düsseldorf) besucht und genau unter die Lupe genommen. Letztendlich habe ich mich für die Heinrich-Heine -Universität Düsseldorf entschieden. Gründe hierfür waren natürlich die kürzeste Strecke (mit Bus und Bahn von Grevenbroich aus ca. 1-1,5 Stunden), die schöne Umgebung und das Fächerangebot.
Ursprünglich wollte ich Mathe und Pädagogik auf Lehramt studieren (meine beiden LKs), aber Pädagogik wurde ab 1999 dort nicht mehr angeboten. Schließlich habe ich mich dann für Biologie und Mathe entschieden.
Dummerweise liefen fast alle Vorlesungen parallel, so dass ich unmöglich beide besuchen konnte. Anfangs habe ich mich mit einer Kommilitonin zusammengetan und ausgetauscht. Doch schon im Dezember 99 wusste ich, dass ich die Mathematikprüfung kaum bestehen würde. Doch bevor ich, wie viele andere noch weitere Semester dort verschwenden würde, wechselte ich im Sommersemester 2000 zu Sport. Die Aufnahmeprüfung dafür musste ich in Wuppertal absolvieren, da Düsseldorf diese Prüfung nur zum Wintersemester anbietet.

Anfangs war es sehr sehr schwierig, das komplexe Angebot der Uni halbwegs zu überblicken und überhaupt heraus zu finden, welche Kurse, Vorlesungen, Seminare, Praktika usw. ich belegen musste und welche nur wahlweise bestehen sollte. Ohne Mitkommilitionen und glückliche Zufälle hätte ich sicherlich einige Kurse zuviel bzw. zu wenig belegt. Prüfungen waren ohne Hilfe der gesammelten Mitschriften von älteren Studis kaum zu bewältigen.

Bis ich mich dann ca. im 4ten Semester an dieses ganze Durcheinander gewöhnt hatte, stand auch schon die Zwischenprüfung (ZWP) in Biologie vor der Tür. Glücklicherweise konnte man die meisten Kurse des Hauptstudiums auch ohne ZWP besuchen und so schob ich diese große Hürde bis ins 6 Semester. In den Semestern davor bereitete ich mich jedoch schon darauf vor. Nach 2 Anläufen war die ZWP bestanden und das Ende des Studiums stand leider auch schon kurz bevor. Inzwischen hat man sich and diese Institution so sehr gewöhnt, dass man sie gar nicht mehr verlassen möchte. Besonders in der Sportfakultät hielten wir uns gerne und lange auf. So kam es, dass ich dann auch 1-2 Semester länger studiert habe, als ich musste. Schließlich wollte ich die Vorteile eines Biologiestudiums (einmonatige botanische Exkursion nach Trinidad und Tobago oder eine Exkursion nach Nizza, beides sehr günstig) ausnutzen. Zusätzliche Sportkurse, die ich belegt habe würden mir in meiner Zukunft weniger schaden als von Nutzen sein.

Meine Examensarbeit machte ich bei Sport. Schon im Sommer begann ich dafür zu recherchieren, um diese im Winter fertig zu stellen und im April einzureichen. Schließlich beendete ich mein Studium mit unzähligen End-Prüfungen (mündliche Kolloquiums und schriftliche Klausuren). Um kein Risiko einzugehen, splittete ich die Examensprüfungen für Sport und Bio und absolvierte zuerst nur die sportlichen Prüfungen um im darauf folgenden Semester die biologischen Bereiche in Angriff zu nehmen.
Im Oktober /November 2005 war ich dann endlich nach 13 Semestern fertig und hielt mein erstes Staatsexamen in der Hand, um gleich im Februar mit dem 2ten Staatsexamen zu beginnen.

Sabrina Engels

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