Bundesfreiwilligendienst im Jugendzentrum Straelen

Hey Ihr!

Mein Name ist Alisa, ich bin 19 Jahre alt, und ich habe 2018 erfolgreich mein Abitur bestanden. Im September des gleichen Jahres bin ich meine Stelle als BufDi im Jugendzentrum in Straelen angetreten. Ich hatte eigentlich schon eine konkrete Vorstellung, was ich nach meinem Abitur machen möchte, nur leider ergab sich direkt danach keine Möglichkeit, eine Ausbildung in diesem Beruf anzugehen. Über ein paar Umwege bin ich dann auf den Facebookeintrag des Jugendzentrums in Straelen gestoßen, dass wieder zum 01.09. einen neue/-n Mitarbeiter/-in für den Bundesfreiwilligendienst sucht.

Da es aber schon bereits Mitte Juli war, machte ich mir keine großen Hoffnungen, dass die Stelle noch frei sein könnte. Trotzdem habe ich zum Hörer gegriffen, und habe einfach im Jugendzentrum angerufen, um mich nach der Stelle zu erkundigen. Und die Stelle war noch frei! Also schickte ich denen schnellstmöglich meine Bewerbungsunterlagen zu, und eine Woche später, war ich offiziell ein BufDi!

Schnell wurde ich in das Team aus Sozialarbeitern, Erziehern und Sozialpädagogen aufgenommen, und voll in den Arbeitsalltag integriert. Zu meinen Aufgaben zählen neben hauswirtschaftlichen Aufgaben, die jeden Tag anfallen, die Kindertage, an denen Grundschüler der 1. bis 4. Klasse zu uns kommen, für die wir uns Bastel- oder Kochangebote überlegen. Des Weiteren bin ich in den ‚Offenen Treff‘ einbezogen, an dem die Jugendlichen ab der 5. Klasse zu uns in die Einrichtung kommen können, um unsere Räumlichkeiten zu nutzen, was sie auch gerne tun. Neben einem Tanzraum mit Spiegelwand, einem Bastelraum mit allerhand Materialien, einem mit Musikinstrumenten ausgestatteten Musikraum und einer große Küche, ist das Herzstück des Jugendzentrums der Hauptsaal mit einer Bühne, einer Tischtennisplatte, einem Billiardtisch, einer Playstation und bequemen Sitzmöglichkeiten sowie einer Theke, in dem alle Jugendlichen zusammenkommen können. Das ist vor allem auch die Chance, viele neue Menschen kennenzulernen. Denn im ‚Offenen Treff‘ stehen wir den Jugendlichen mit Rat und Tat zur Seite oder sind einfach nur Gesprächs- oder Spielpartner. Aber vor allem ist es schön nach der Zeit zu sehen, dass man von den Jugendlichen und den Kindern akzeptiert wird, und man sich so letztendlich als ein vollwertiges Mitglied des Teams fühlt.

Was meinen Arbeitsalltag  ebenfalls bereichert, sind die vielen Möglichkeiten, die mir offen stehen. Das heißt, dass ich mich in allerhand Projekte stürzen kann, die ich vorhabe. Wenn ich Ideen habe, kann ich diese anbringen, und wenn diese als gut befunden werden, kann ich mich, meist in handwerklicher Hinsicht, austoben. Dass mir dieses Vertrauen geschenkt wird, dass ich all das selbstständig durchführen und planen darf, finde ich einfach großartig, und gerade deswegen liebe ich meinen Job noch mehr.

Wahrscheinlich habt ihr gemerkt, dass ich von meinem Bundesfreiwilligendienst total begeistert bin. Deswegen kann ich es jedem empfehlen, der nach dem Abitur nicht weiß, was er machen möchte, oder einfach eine sinnvolle Überbrückung für ausstehende Studienplätze braucht, ein solches Jahr zu machen. Denn in diesem Jahr lernt man nicht nur für den Moment, sondern für den restlichen Lebensweg. Sei es nur, weil man lernt, wie man eine Waschmaschine bedient. Außerdem rate ich euch, euch immer zu bewerben, auch, wenn es in euren Augen schon zu spät dafür ist. Viele springen spontan noch von dem Bundesfreiwilligendienst ab, da sie doch noch ihren ersehnten Studienplatz oder ihre Ausbildungsstelle bekommen haben. Es ist es auf jeden Fall wert!

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