Das duale Studienprogramm „WIN“ bei Bayer – Mein Erfahrungsbericht

Das duale Studienprogramm „WIN“ bei Bayer – Mein Erfahrungsbericht Erfahrungsberichte Studium Hallo, mein Name ist Annabella Peekhaus und ich mache seit September 2015 das duale Studienprogramm „WIN“ beim Pharma- und Chemiekonzern Bayer in Leverkusen.

Als ich mit der Schule fertig war, stellte sich mir – wie vielen anderen auch – die Frage, wie es danach nun eigentlich weitergehen sollte. Ein reines Studium war mir zu praxisfern, eine Ausbildung schien aber auch nicht das Richtige für mich zu sein. Umso größer war natürlich meine Freude, als ich erfuhr, dass es auch duale Studiengänge gibt, die Theorie und Praxis direkt miteinander verknüpfen. Bei meiner Suche nach einem geeigneten Studienpartner, stieß ich schnell auf Bayer und bewarb mich dort auf einen Platz im dualen Studienprogramm „WIN“. Zusätzlich angesprochen hat mich dabei die Aussicht, bei einem internationalen Unternehmen später auch einmal eine Zeitlang im Ausland arbeiten zu können.

Das dreijährige Programm verbindet eine Ausbildung zum Fachinformatiker (Fachrichtung Anwendungsentwicklung) mit einem Bachelor-Studium in Wirtschaftsinformatik. Innerhalb dieser Zeit durchlaufen die Teilnehmer mehrere Abteilungen und lernen so die unterschiedlichen Bereiche des Konzerns kennen. Jeder Auszubildende hat dabei die Möglichkeit, je nach Interessen Wünsche für seine nächste Abteilung zu äußern, daher ist es schwierig, einen typischen Tag zu beschreiben. Bislang habe ich unter anderem ein Innovationsprojekt mit konzipiert,  eine Website gestaltet und natürlich an verschiedenen IT-Projekten gearbeitet.

Neben der täglichen Arbeit in den Abteilungen besuche ich die Vorlesungen der Fachhochschule der Wirtschaft (FHDW) in Bergisch-Gladbach und gehe in Köln zur Berufsschule. Es gibt auch die Möglichkeit, einen der Abteilungseinsätze an einem anderen Standort oder sogar im Ausland zu verbringen. Dass den Auszubildenden in der gesamten Zeit ein Gehalt gezahlt wird, ist ein schöner Bonus, der es mir erlaubte, schon früh meinen eigenen Lebensunterhalt zu finanzieren und in eine eigene Wohnung zu ziehen.

Was mich besonders freut ist, dass die Lerngruppen im Vergleich zu öffentlichen Universitäten sehr klein gehalten sind – nur knapp 30 Personen pro Jahrgang – und man so in der Lage ist, häufiger beim Dozenten nachzufragen  und sich die Inhalte besser erklären zu lassen. Auf diese Weise kann man sich auf alle Klausuren optimal vorbereiten. Unsere Studieninhalte umfassen dabei natürlich nicht nur das für die Informatik typische Programmieren, sondern auch viele betriebswirtschaftliche Themen wie Marketing, Finanzierung oder auch Business-English. Ein oft zu hörender Nachteil des dualen Studiums ist, dass es sehr viel Zeit beansprucht. Da wir das Bachelor-Studium und die Ausbildung gleichzeitig absolvieren, ist der Lernaufwand insgesamt natürlich höher und es besteht eine hohe Anwesenheitspflicht. Bayer unterstützt uns dabei jedoch an vielen Stellen, sodass ich in der gesamten Zeit nie das Gefühl hatte, das Pensum nicht bewältigen zu können.

Inzwischen bin ich schon im dritten Jahr meiner Ausbildung bei Bayer angekommen,  und bin sehr froh, dass ich mich dafür entschieden habe. Es ist immer wieder eine schöne Erfahrung, die in der Uni gelernten Inhalte sofort im Unternehmen anwenden zu können, und ich wurde in allen bisherigen Abteilungen immer sehr freundlich aufgenommen.

Wenn ein duales Studium bei Bayer Euer Interesse geweckt hat, würde ich Euch raten, Euch das Unternehmen bei einem Praktikum einmal genauer anzuschauen. Dadurch könnt Ihr gut herausfinden, ob Euch die Arbeit hier vielleicht auch Spaß machen würde.

Viel Erfolg für Eure Zukunft!

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