Erzieherin, staatl. anerkannt — mein Erfahrungsbericht

Foto: Danielle  / pixelio.de
Foto: Danielle / pixelio.de

Hallo! Ich heiße Sabrina und habe am 22. August. 2005 meine Ausbildung zur staatlich anerkannten Erzieherin angefangen.

Die Ausbildung dauert insgesamt 3 Jahre. In den ersten zwei Jahren geht man zur Schule. Die Fächer sind teilweise ähnlich wie an einer normalen Schule. Man hat Fächer wie Deutsch, Englisch, Erziehungswissenschaft, Biologie, Kunst…. Der Inhalt des Unterrichts ist jedoch auf Kinder bezogen. So nimmt man in Deutsch zum Beispiel Bilderbücher durch oder bespricht in Biologie beispielsweise Ernährungslehre und Kinderkrankheiten.

In den Zeiträumen November / Dezember und Februar / März werden Blockpraktika von 4 – 5 Wochen absolviert. Im 1. Ausbildungsjahr arbeitet man im Kindergarten. Man muss 4 Aktivitäten mit einer Kleingruppe von Kindern durchführen, was sehr viel Spaß machen kann, weil die Kleinen an alles mit viel Begeisterung ran gehen! Die 2 Blockpraktika im 2. Ausbildungsjahr finden in einem Hort oder Heim statt.

Da der Hauptteil der ersten 2 Jahre nur theoretisch, also in der Schule stattfindet, verdient man in diesem Zeitraum kein Geld.

Nach den zwei Jahren Schule muss man dann Abschlussprüfungen schreiben.

Das 3. Jahr ist das Anerkennungsjahr, d.h. man arbeitet ein Jahr lang praktisch in einem Kindergarten, Kindertagesstätte, etc. und verdient somit schon ein wenig Geld. Es gibt dann nur noch einzelne Unterrichtseinheiten in der Schule um spezifische Probleme zu erörtern und zu besprechen.

Hat man das 3. Jahr geschafft ist die Ausbildung aber noch nicht abgeschlossen. Vorher muss noch eine letzte Prüfung, das Kolloquium, absolviert werden. Hier bereitet man selbst ein Fachgespräch mit Medieneinsatz vor und anschließend wird dies vor einer Prüfungskommission vorgetragen. Dann hat man die Ausbildung endgültig geschafft und ist staatlich anerkannte Erzieherin.

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