Etwas lernen und dabei viel Spaß haben

Grundschülerinnen und Grundschüler sind  als „Helle Köpfe“ an der FH Aachen

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Es ist Dienstagnachmittag, in zehn Minuten ist es vier Uhr. Einige der acht- und neunjährigen Kinder werden langsam unruhig. „Wann geht es endlich los?“, „Können wir jetzt anfangen?“ und „Nur noch zehn Minuten!“ hört man im Eingangsbereich des Gebäudes der FH Aachen in der Goethestraße. Insgesamt zwölf begabte Grundschülerinnen und Grundschüler werden in den kommenden Wochen bis zum 27. Februar 2018 immer dienstags von 16.30 bis 18 Uhr als „Helle Köpfe“ verschiedene Fachbereiche der Hochschule kennenlernen und Einblicke in die Wissenschaft erhalten. In diesem Jahr beteiligen sich die Fachbereiche Bauingenieurwesen, Chemie und Biotechnologie, Elektrotechnik und Informationstechnik, Luft- und Raumfahrttechnik, Maschinenbau und Mechatronik sowie Medizintechnik und Technomathematik. Bei der Auftaktveranstaltung am 7. November lernten die Teilnehmerin und die Teilnehmer der „Hellen Köpfe“ sich sowie Nadine Bellingradt-Hannig, Projektkoordinatorin für die FH Aachen, und Claudia Lengfeld, die für die Koordination mit den Schulen verantwortlich ist,näher kennen. Dazu spielte sich der Wissenschaftsnachwuchs wortwörtlich die Bälle gegenseitig zu. Die oder der derart Angespielte stellte sich kurz vor und suchte sich eine neue Anspielstation.

Anschließend sicherten sich die Teilnehmerin und die Teilnehmer für den ersten Workshop „CAD/CAM – von der Idee zum fertigen Produkt“ einen Platz im CAD/CAM-Labor. Dort erklärte ihnen Ralf Sander, wie man mit Hilfe des Computer Aided Design (CAD)-Programms INVENTOR einen Entwurf für einen Gegenstand erstellt, der später mit dem 3D-Drucker und der CNC-Fräsmaschine realisiert werden kann. Vor allem die Fertigung mit der CNC-Fräsmaschine, bei der die Späne nur so flogen, faszinierte die „Hellen Köpfe“. Selbstverständlich fand dieser Vorgang hinter einer Scheibe statt, sodass keinerlei Gefahr bestand. Am Ende durften die Schülerin und die Schüler die fertigen Schlüsselanhänger in Form eines Fisches, die mit ihrem Namen versehen wurden, mit nach Hause nehmen. Wie groß die Vorfreude auf den nächsten Workshop zum Thema Blechbearbeitung und Fügetechnik war, zeigte die Reaktion auf Ralf Sanders Frage, wer von den „Hellen Köpfen“ nun das Labor reinige, die sogar einstimmig mit „Ich“ beantwortet wurde.

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