Flying Classroom : Strömungen in Flüssigkeiten

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In der Serie „Flying Classroom“ führte der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst einfache Demo-Experimente durch, die das Thema Forschung in Schwerelosigkeit verständlich machen sollen. Die Versuche wurden vom Institut für Materialphysik im Weltraum des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Zusammenarbeit mit der ESA entwickelt. Der Marangoni-Effekt – nein, er hat nichts mit italienischen Nudeln oder tropischen Holzarten zu tun – ist ein physikalisches Phänomen, das bei vielen industriellen Prozessen eine Rolle spielt. Dabei entsteht vereinfacht gesagt in einer Flüssigkeit eine Strömung – und zwar durch unterschiedliche Oberflächenspannungen in der Flüssigkeit. Auf der Erde wird dieser Effekt aber von der Schwerkraft überlagert, sodass man ihn nur schwer untersuchen kann. Anders in Schwerelosigkeit: Da lässt er sich ungestört und „lupenrein“ studieren. Und mit den so gewonnenen Erkenntnissen kann man dann wiederum Prozesse in der Industrie verbessern. Alex demonstriert hier in unserer Reihe „Flying Classroom“ mit ganz einfachen Mitteln, worum es dabei geht.

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