Galvaniseur

Foto: pixabay.com
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Das Berufsbild des Galvaniseurs ist bisher relativ unbekannt. Galvaniseure fallen unter das Berufsbild des Oberflächenbeschichters und sind zusammen mit Graveuren und Metallbildnern handwerklich im Bundesinnungsverband (BIV) organisiert.

Galvaniseure beschichten und veredeln Metalle und Kunststoffe, um sie vor Korrosion und Verschleiß zu schützen und auch, um dekorative Oberflächen zu erzeugen. Immer mehr Mädchen und junge Frauen entscheiden sich für diesen Beruf, in dem u.a. Geschicklichkeit im Umgang mit Chemikalien gefragt sind. Auch gute Kenntnisse in Chemie, Physik und Mathematik sind Voraussetzung.

Die Ausbildung zum Galvaniseur dauert drei Jahre. In der Grundausbildung im ersten Jahr lernen die Auszubildenden die mechanische Bearbeitung von Kunststoffen und Metallen, die Anwendung verschiedener Beschichtungsverfahren, Prozessteuerung und Regelungstechnik sowie Dokumentation und Präsentation von Arbeitsabläufen. An die Grundausbildung schließt sich die Spezialisierung in vier Teilbereichen an: Chemische und elektrochemische Abscheidung von Metallen, Anodisationstechnik, Dünnschichttechnik und Feuerverzinken.

Seit 2005 ist das Berufsbild Galvaniseur in das Berufsbild des Oberflächenbeschichters aufgegangen.

 

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