Gemeinschaftshauptschule Kaldenkirchen – Ausbildung ist für uns das A&O

Seit Jahren ist unsere Schule dafür bekannt, den Weg in die Ausbildung frühzeitig vorzubereiten.  Neben den im Lehrplan vorgeschriebenen Praktika, haben sich im Laufe der Jahre viele Komponenten oder neudeutsch Module hinzugefügt, die unterschiedliche Schwerpunkte haben, mit dem einen Ziel:
Ausbildungsreife Schülerinnen und Schüler zu entlassen.

Das neuste Projekt ist die Einbindung unserer schuleigenen Webseite: www.leben-lernen-leisten.de  für die Berufswahlorientierung.
Unter dem Link A&O www.leben-lernen-leisten.de/bob/  findet man unser neustes Projekt!

„Sie suchen – wir bieten“ ist das Prinzip!

Neben den vielen Anstrengungen, die die Schülerinnen und Schüler zweifelsohne selber aufbringen müssen, um einen Ausbildungsplatz zu finden und anzutreten, so sind ja auch Firmen auf der anstrengenden Suche nach dem richtigen Auszubildenden!
Beiden kann und soll geholfen werden.

Auf unserer Webseite können sich unsere Schüler mit einer Kurzbewerbung vorstellen und somit Neugier erzeugen.

Heißt:  Ist ein Betrieb auf der Suche nach einem Azubi und bekommt aber keine Angebote oder nur unzureichende, dann kann er sich auf unserer Webseite informieren bzw. Kandidaten anschauen.
Die Schülerinnen und Schüler der 10. Klasse bekommen eine Chiffrenummer. Sie geben ihr Alter und Geschlecht an.  Dann werden die Schulpraktika und das Langzeitpraktikum angegeben sowie besondere Fähigkeiten (meist in außerschulischen Bereichen erworbene Kenntnisse/ Fertigkeiten), Stärken und Hobbys. Wie gesagt, eine Kurzbewerbung.
Vorteil für die Schüler:  Sie haben ein weiteres Eisen im Feuer auf der Suche nach einer Ausbildungsstelle.
Vorteil für die Firmen:  Sie haben die Möglichkeit einen möglichen Kandidaten einzuladen und sich dann selbst ein Bild von jemandem zu machen, der sich vielleicht bei Ihnen nicht vorgestellt hat, weil er/sie von der Möglichkeit einer Ausbildung in diesem Betrieb nicht erfahren hat.

Die Vermittlung bzw. Aufschlüsselung der anonymen Chiffre läuft ausschließlich über den StuBo, damit kein Schindluder mit dem jeweiligen Interessenten getrieben werden kann.

Weitere schulspezifische Bausteine unseres Berufswahlkonzeptes sind:

a) der BIT-Tag = Berufsinformationstag

Eltern und Mitarbeiter ansässiger Firmen stellen an einem Samstagmorgen wechselnden Gruppen von  Schülerinnen und Schülern der 8. und 9. Klasse ihre Berufe mit Vor-, aber auch Nachteilen authentisch dreimal 30x Minuten vor und geben somit eine erste (8.Klassen) oder eine neue/vertiefende Perspektive (9.Klassen) auf dem Weg zur Orientierung über die Arbeitswelt und  den Platz, den man da suchen und finden muss.

b) der BO-Tag = Berufsorientierungstag (Langzeitpraktikum)

Schüler der 10 A gehen ab dem ersten Donnerstag nach den Herbstferien bis zum letzten Donnerstag vor der Entlassung jeweils in einem Beruf und Betrieb ihrer Wahl arbeiten. Sie sammeln unzählige Erfahrungen im sozialen Bereich, erste Kenntnisse in fachlicher Hinsicht und erlangen somit konkrete Einblicke in den Berufsalltag.  Die Summe von allem hilft allen, sich für den Bereich, den Betrieb zu entscheiden oder sich neu zu orientieren. Das trifft in gleichem Maße auf den Betrieb zu.
Ein Wechsel innerhalb der Zeit ist möglich, ein zweiter schon aus zeitlichen  Gründen kaum mehr durchführbar.
Seit der Einführung im Jahr 2007 haben wir immer 30% und mehr der Teilnehmer (alle 10 A Schüler) sofort zu einem Ausbildungsvertrag führen können.

c) Betriebsbesichtigungen ab der 5. Klasse

Im Rahmen der Berufswahlorientierung besuchen unsere Klassen pro Halbjahr jeweils einmal einen Betrieb, um erste oder vertiefende Erfahrungen in die Arbeitswelt zu erlangen.  So besuchen die Schülerinnen und Schüler der 8. und 9. Klasse ortsansässige Handwerks- und Gewerbebetriebe; ab der 10. Klasse geht es in die nahe liegenden Großstädte und den dort ansässigen Großkonzernen.
Und vorher?  Schon die 5. Klassen nutzen diesen zentral angelegten Besuchstag zum Besuch des Feuerwehrmuseums oder des in der Nähe liegenden Freilichtmuseums um auch hier an diesem Tag kindgerecht etwas zu Berufen zu erfahren. Die 6. Klassen legen diesen Tag an berufliche Themen des Geschichts- oder Erdkundeunterrichts an.  Die 7. Klassen unternehmen einen „Schnuppertag“ bei den Eltern/ Verwandten oder Bekannten.
Zu allen Besuchen gibt es einen Fragebogen, der als Leitfaden zu einem Bericht über die Betriebsbesichtigungen führt und in die Beurteilung zur AW Note mit einfließt.

Weitere Module:

  • dreiwöchige Schulpraktika in der 9. u.10. Klasse
  • Individuelle Beratungen der 9./ 10. Klasse durch die Agentur für Arbeit
  • Zusammenarbeit mit der GfB Viersen
  • Betreuung bei Bewerbungen der 10. Klässler

www.leben-lernen-leisten.de

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