Hochschule Niederrhein bekommt erste öffentliche Bücherzelle

Jonas Becher vor der Bücherzelle in Mönchengladbach.

Auf dem Campus Mönchengladbach der Hochschule Niederrhein steht seit einigen Wochen eine öffentlich zugängliche Bücherzelle. Aus der umgebauten ehemaligen Telefonzelle kann man sich Bücher herausnehmen und Bücher, die man nicht mehr nutzt, ins Regal stellen. Zu den Öffnungszeiten des Campus (Montag-Freitag, 6:30 bis 21 Uhr, Samstag 7:30 bis 16:30 Uhr) ist die Zelle frei zugänglich.

Die Idee dazu hatte Jonas Becher, Bachelorstudent der Wirtschaftsinformatik im sechsten Semester, Unternehmensgründer und begeisterter Leser. „Vor einigen Jahren war ich in Schweden, wo ich auch in kleineren Orten an zahlreichen Stellen kleine Holzboxen gesehen habe, aus denen man sich Bücher nehmen konnte“, sagt der 29-Jährige. „Ich dachte, das würde Mönchengladbach auch gut zu Gesicht stehen.“

Auf seiner Suche nach Investoren holte er sich zunächst einige Absagen ein, ehe Vizepräsident Professor Berthold Stegemerten von der Idee hörte und diese in die Hochschule trug. Das Präsidium stimmte der Finanzierung zu – und Dezernent Frank Gebhardt organisierte Beschaffung und Aufstellung der Zelle. Mitarbeiter der Hochschul-Bibliothek achten darauf, dass die Zelle nicht missbräuchlich genutzt wird. Sie ist nunmehr die fünfte Bücherzelle, die in Mönchengladbach steht.

Bücherspenden der Stadtbibliothek, der Hochschulbibliothek sowie von Mitarbeitenden und Studierenden der Hochschule Niederrhein sorgten zunächst für die Auffüllung der Bücherzelle. „Wer sich Bücher herausnimmt, gibt auch gerne etwas zurück“, erklärt Jonas Becher das Prinzip, nach dem das Ganze funktioniert. Bisher übrigens reibungslos.

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