KitchenKompass: Studierendenprojekt will geflüchteten Männern beim Haushalten helfen

Junge Männer, die nach Deutschland flüchten, haben oft ein nur auf den ersten Blick triviales Problem: Sie haben nie gelernt zu kochen, sind beim Einkauf überfordert, können nicht haushalten. Mit der Idee,  jungen Einwanderern eine Orientierungshilfe zum Einkaufen, Kochen und zur Haushaltsführung zu bieten, haben Studentinnen des Fachbereichs Oecotrophologie der Hochschule Niederrhein den Sprung unter die ersten zehn Projekte im Wettbewerb „Vom Wissen zum Handeln“ des Bundeszentrums für Ernährung geschafft.

Die Studentinnen Katharina Georg, Tina Vogt, Nadine Heier, Nadine Abu Dhaga und Jenifer Brandt wollen mit ihrer Idee Einwanderer bei der Integration unterstützen und zwar mittels eines Blogs. Unter dem Titel „KitchenKompass – jeder muss essen“ veröffentlichen sie Videos und Fotostorys zu besagten Themen. Es gibt bereits einen Saisonkalender, um Lebensmittel preiswert und regional beschaffen zu können. Eine Video-Einkaufshilfe soll dabei helfen, in Supermärkten, Discountern und auf Märkten gute Lebensmittel zu günstigen Preisen zu kaufen und nicht auf Verkaufstricks hereinzufallen. Ein weiterer Pluspunkt des Blogs ist eine hilfreiche Vokabelliste für den Einkauf. So soll es den jungen Männern leichter fallen, sich auf Dauer ausgewogen und gesund zu ernähren.

Auf der Website des Bundeszentrums für Ernährung läuft bis zum 17. August eine öffentliche Abstimmung über die zehn von einer Jury ausgewählten Projekte des Wettbewerbs „Vom Wissen zum Handeln“ des Bundeszentrums für Ernährung. Das Bundeszentrum für Ernährung wurde als Anlaufstelle für Ernährungsfragen vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) eingerichtet.

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