LIEBESLEBEN – Das Mitmach-Projekt der BZgA

 © Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), Köln.

LIEBESLEBEN – Das Mitmach-Projekt hat zum Ziel, das Thema sexuelle Gesundheit an Schulen zu fördern. Es dient der Prävention von HIV- und anderen sexuell übertragbaren Infektionen (STI). Sexuell übertragbare Infektionen nehmen weltweit und auch in Deutschland weiter zu. HIV-Infektionen und die AIDS-Erkrankung kennen die meisten Menschen. Aber die wenigsten wissen, welche weiteren sexuell übertragbaren Krankheiten es gibt und wie man sich davor schützen kann. Die meisten STI wie Syphilis, Gonorrhö oder Chlamydien sind behandelbar. Ohne ärztliche Behandlung können sie der Gesundheit aber auf Dauer schaden und unter anderem  zu Unfruchtbarkeit führen. Wer sich und seine Partnerin oder seinen Partner schützen will, sollte Infektionswege und Krankheitssymptome kennen und muss vor allem in der Lage sein, Schutzmöglichkeiten und Früherkennung anzusprechen sowie korrekt zu nutzen.

Das Mitmach-Projekt ist ein Parcours aus sechs Themenstationen und richtet sich an Schülerinnen und Schüler im Alter von 12 bis 18 Jahren aller weiterführenden Schulen. Interaktiv und niedrigschwellig vermittelt das Projekt qualitätsgesicherte Informationen und Handlungskompetenzen zu den Themen HIV und andere STI, Schutz und Safer Sex, Körper und Gefühle, Sexualität und Medien, Vielfalt und Respekt sowie Freundschaft und Beziehung. Jede der Stationen bietet Mitmach-Methoden, altersgerechte Szenarien zum Selbsterkunden und die Möglichkeit für Gespräche der Jugendlichen mit speziell geschulten Moderatoren.

LIEBESLEBEN – Das Mitmach-Projekt“ beinhaltet neben dem Einsatz der Themenstationen auch eine praxisorientierte Fortbildung, bei der die Lehr- und Fachkräfte Methoden und Materialien des neuen Projektes kennenlernen und selbst ausprobieren können. Im Anschluss an diese Fortbildung und den Parcours-Einsatz erhält jede Schule von der BZgA einen Materialkoffer mit den zentralen Methoden und Projekt-Materialien für den dauerhaften Einsatz. Das Konzept zu dem neuen schulischen Angebot hat die BZgA gemeinsam mit Landesministerien, Lehrkräfte- und Elternverbänden, Fach- und Beratungsstellen und mit Jugendlichen entwickelt und wissenschaftlich überprüft.

Nach Angaben der BZgA

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