meet europe!

Eine internetbasierte Simulation zur EU-Erweiterung

Die Erweiterung der EU!

meet europe! Das ist das Motto der internetbasierten Simulation zur Erweiterung der Europäischen Union. Die Europäische Union wird größer, zahlreiche Länder bewerben sich um die Mitgliedschaft. Die Beitrittskandidaten müssen zahlreiche Aufnahmekriterien erfüllen, ihre wirtschaftliche Entwicklung an den EU-Raum anpassen, zahlreiche Verordnungen und Gesetze an das Rechtssystem angleichen. Dies setzt umfangreiche Verhandlungen, Debatten und Überzeugungsarbeit voraus.
Die Erweiterung der Europäischen Union bringt für die Mitgliedsstaaten und Beitrittsländer zahlreiche Chancen. Die Freizügigkeit im Personen- und Warenverkehr, die wir in Westeuropa gewohnt sind, wird nach einer Übergangsphase, auch für viele Millionen Menschen in Mittel- und Osteuropa Realität werden. Viele BürgerInnen sind über die Ereignisse noch unzureichend informiert. Ängste stehen den Hoffnungen gegenüber. Mit dieser internetbasierten Simulation möchten wir beitragen, Informationsdefizite abzubauen und gedankliche Barrieren zu überwinden. Durch den Einsatz innovativer e-learning Methoden, wie die Arbeit in und mit dem Internet, sollen die TeilnehmerInnen motiviert werden interaktiv und schulübergreifend die Beitrittsverhandlungen zur EU zu simulieren.

Die Simulation!

Mit der internetbasierten Simulation soll dieser Prozess konkret erlebbar gemacht werden. Die Gruppen schlüpfen in die Rolle eines Akteurs, sei es eines der Beitrittsländer, die Europäische Kommission, das Europäische Parlament oder der Ministerrat.
An der Simulation können jeweils neun Rollenteams nordrhein-westfälischer und internationaler Schulen aus Europa teilnehmen. Im Internet findet man unter www.meet-europe.org eine ausführliche Strategiebeschreibung für die Akteure, darüber hinaus gibt es dort die Definition der verschiedenen Rollenprofile. Hier werden die Wahlmöglichkeiten deutlich, die Handlungsmöglichkeiten und Handlungsgrenzen beschrieben und fixiert und kontrollierte Konfliktszenarien zwischen den Rollenteams angeregt.

Der Auftakt!

Während einer Informationsveranstaltung lernen die Teams ihre Rollen kennen und bekommen Einblick in die Spielregeln und den Spielablauf. Sie bekommen die Institutionen der Europäischen Union, deren Rolle, ihre Aufgaben und Kompetenzen vorgestellt und erhalten Einblick in den aktuellen Stand der Erweiterung der EU.
Bis zur heißen Phase der Simulation arbeiten die Gruppen sich ihre in ihre Rollen ein, entwickeln eine Strategie und gestalten ihre eigene Homepage. Dafür schreiben sie eigene Texte und setzen Verlinkungen zu anderen Seiten. Sie recherchieren eigenständig im Internet zum Thema “Europa” und “EU-Erweiterung”. Die Beitrittsländer formulieren ihre Beitrittsanträge. Ministerrat und Europäisches Parlament erarbeiten Positionspapiere. Dann beginnen die Beitrittsverhandlungen.

Die Online-Phase!

Durch e-mails nehmen die Mitspieler den Kontakt zu den anderen Akteuren auf, versuchen ihre Interessen und Ziele herauszufinden. Per Chat und e-mail führen sie direkt Verhandlungen in vier, von der Europäischen Kommission vorgegebenen, zentralen Politikfeldern.

Der Abschluss!

Nach der Online-Phase treffen sich alle TeilnehmerInnen der Spielrunde zum Abschluss der Verhandlungen, in denen über das Ergebnis und die Aufnahme der Beitrittskandidaten beraten und entschieden wird. Die Abstimmungsmodalitäten werden festgelegt und nach den Entscheidungen wird es eine gemeinsame Aufnahmekonferenz geben. Mit der feierlichen Unterzeichnung der Beitrittsabkommen endet das Rollenspiel.

Die Pilotphase!

Die Pilotphase des Projektes beginnt im April 2002 mit der Vorstellung des Projektes in den teilnehmenden Schulen. Danach beginnt die Einarbeitung in die Rollen, um im Mai die Onlinephase zu starten. Im Juni endet die erste Runde der Simulation mit der Abschlussveranstaltung in Brüssel! Bewerbungsschluss für die Pilotphase ist der 30. März 2002.

Die Bewerbung!

Teilnehmen können alle SchülerInnen, die mindestens fünfzehn Jahre alt sind und Interesse an Europa, interessanten Kontakten und der Arbeit mit dem Internet haben! Dabei bleibt es der Gruppe überlassen, ob sie von LehrerInnen betreut wird oder eigenständig als Team arbeitet! Die Gruppen können aus SchülerInnen unterschiedlicher Klassen bestehen.

 

Projektleitung:

Petra Wilke
Friedrich-Ebert-Stiftung
Abteilung Gesellschaftspolitische Information

Godesberger Allee 149
53170 Bonn
0228 / 883-339

Information und Anmeldeunterlagen sind erhältlich bei:

Jochen Reeh
Friedrich-Ebert-Stiftung
Abteilung Gesellschaftspolitische Information

Godesberger Allee 149
53170 Bonn
Fon: 0228 / 883-338
Fax: 0228 / 883-491
eMail: info@meet-europe.org

www.meet-europe.org

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