Mein Jahr, meine Ideen, meine Chance bei Schüler Helfen Leben

Anna-Lena OltersdorfWer nach der Schule keinen Bock auf Hausarbeiten, Klausuren und Co. und viel eher Lust auf Abenteuer hat, entscheidet sich für einen Freiwilligendienst – zum Beispiel bei Schüler Helfen Leben.

Wenn ich meinen ersten Arbeitstag im Bundesbüro von Schüler Helfen Leben (kurz: SHL) mit dem heutigen vergleiche, ist der Unterschied schon erstaunlich. Mittlerweile schreibe ich wie selbstverständlich Pressemitteilungen, stehe Journalisten Rede und Antwort, bin im Namen des Vereins bei Facebook und Twitter unterwegs und finde mich im Abkürzungsdschungel von Schüler Helfen Leben gut zurecht.

Sozialer Tag als großes Ziel

Zwischen AT, MV, PAT und Co.* arbeiteten meine Kollegen und ich auf unser großes Ziel hin: den Sozialen Tag am 9. Juli 2015. Das Prinzip ist einfach: Etwa 85 000 Schüler aus dem gesamten Bundesgebiet  tauschten für einen Tag die Schulbank gegen einen Arbeitsplatz und spenden nun ihren Lohn für Gleichaltrige auf dem Balkan und in Jordanien. (*Aktiventreffen, Mitgliederversammlung, Projektauswahltreffen)

Das Team von SHL – jung und motiviert

Stopp. Bevor ich weiter voller Begeisterung von meinem FSJ erzähle, stelle ich mich erst einmal vor: Ich bin Anna-Lena, 19, und wohne derzeit mit meinen sieben Kollegen in Neumünster, wo wir uns nicht nur eine WG teilen, sondern auch gemeinsam im Bundesbüro von Schüler Helfen Leben arbeiten – das ist Deutschlands größte jugendlich geführte Hilfsorganisation. Gemeinsam stellten wir den Sozialen Tag auf die Beine und das nicht als studierte Experten, sondern als Abiturienten, die gerade ihren ersten Schritt in Richtung Zukunft machen – nun geht unser FSJ bald zu Ende und wir bereiten alles für die Ankunft der nächsten Freiwilligengeneration vor.

Anna-Lena Oltersdorf-bei-der-arbeit

Der ganz normale Wahnsinn des Alltags

Zur Organisation dieses Aktionstages gehören die Arbeit vor dem Computer, das kreative Schreiben, der Besuch von Großveranstaltungen und das Ausrichten von Seminaren genauso dazu wie das wöchentliche Teammeeting. Schnell merkte ich auch, dass nicht nur die großen Projekte, sondern auch die kleinen Dinge des Alltags wie „Wer räumt den Geschirrspüler aus?“ oder „Der Kühlschrank ist schon wieder halbleer!“ zum Büroalltag gehören. Trotz Allem: Das „Wir-Gefühl“ im Team fühlt sich gut an, die zweiwöchige Projektreise durch die Länder des Balkans zu Beginn des FSJs hat uns zusammengeschweißt. Da frage ich mich, ob ich als Pressesprecherin der größten jugendlich geführten Hilfsorganisation Deutschlands überhaupt von Alltag sprechen kann. Schon in der Einarbeitung vor gut einem Jahr spürte ich hautnah: Aktualität schlägt Planung! Und genau das macht mein FSJ bei Schüler Helfen Leben so spannend.

Nachfolger gesucht – und gefunden

Auch wenn der Sprung ins kalte Wasser am ersten Tag allein im Büro nach rund einem Jahr nicht mehr nachwirkt – die To-Do-Liste hat man immer im Hinterkopf, steht ständig unter Strom: Im FSJ lebe ich SHL zu einhundert Prozent, auch wenn ich den Verein erst seit meiner Bewerbung kenne und vorher weder Ahnung vom Sozialen Tag noch von unserer Projektregion Balkan hatte. Mittlerweile bin ich mitten im SHL-Kosmos. Da ist es ein komisches Gefühl, den Platz für unsere Nachfolger zu räumen. Genauso ist es ein gutes Gefühl, voller Überzeugung vom FSJ und dem Sozialen Tag zu berichten und bald die eigenen Erfahrungen weitergeben zu können.

Anna-Lena Oltersdorf

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