Mit Kunden für den Umweltschutz

EDEKA Brüggemeier führt das System als erster Markt in NRW ein

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An den Frischetheken der Supermärkte in Deutschland werden jährlich 33.000 Tonnen an Müll produziert. Als erster Supermarkt in Nordrhein-Westfalen wird EDEKA Brüggemeier ab sofort einen Teil dazu beitragen, dass diese Zahlen reduziert werden. Während Handel und Politik noch über Umweltschutz und Müllreduzierung diskutieren, ist man bei EDEKA Brüggemeier schon einen Schritt weiter um der Ressourcenverschwendung ein Ende zu machen. Hier können Kunden seit neuestem Fleisch, Wurst und Käse aus der Frischtheke auf Wunsch in eigenen Tupperdosen oder in vorgekühlte Mehrwegboxen mitnehmen, die im Markt erhältlich sind. Dieses System ist nachhaltig, hygienisch und völlig müllfrei.

„Wir von EDEKA Brüggemeier haben uns immer die Frage gestellt, was wir zusätzlich für den Umweltschutz machen können, was auch nachhaltig und gut für die entsprechende Ware ist“, sagt Unternehmer Denis Brüggemeier. Allgemein gibt es in der Kundschaft den Wunsch mit weniger Verpackung einzukaufen. Oft wollten Kunden ihre Lebensmittel in mitgebrachte Behälter packen lassen, was das Unternehmen mit Verweis auf die Hygienevorschriften ablehnen musste. Hinter der Glasscheibe der Theke beginnt nämlich der Hygienebereich, in den nichts von außerhalb gelangen darf.

EDEKA Brüggemeier zeigt mit der Einführung eines Mehrweg-Systems in allen Märkten, dass dies an der Frischetheke mit Käse, Fleisch und Wurst auch anders geht. Damit der Hygienekreislauf gewährleistet bleibt, stellt der Kunde seine von zuhause mitgebrachte offene Box auf ein extra konzipiertes und hergestelltes Edelstahltablett, das der Mitarbeiter ihm über die Theke entgegenhält. Der Mitarbeiter ermittelt die Tara, füllt die gewünschten Produkte ein und reicht dem Kunden die Dose noch geöffnet zurück. Die Kunden müssen zum Schluss die Box verschließen und den Klebezettel mit dem Preis aufkleben. Brüggemeiers Metzgereifachberater Martin Berning hat das System gemeinsam mit dem Veterinäramt besprochen und nach der Zulassung wurden alle Mitarbeiter an den Bedientheken mit dem System geschult.

„Jede verwendete Tupperdose, in die wir Käse, Wurst oder Fleisch verpacken, sorgt für weniger Plastiktüten, die später im Müll landen würden“, weiß auch Andre Spittmann von EDEKA Brüggemeier. Zwei Mehrwegboxen bietet der Supermarkt seinen Kunden auch im Markt an. So kann jeder direkt mitmachen und einen Teil zum Umweltschutz beitragen. In die Zukunft blickend, sinniert Denis Brüggemeier, „haben wir noch viele weitere Ideen um positives für den Umweltschutz beizutragen. Neben schon eingeführter LED-Lichttechnik und Wärmerückgewinnung, wäre auch ein waschbares Netz für Obst und Gemüse, anstelle der Plastik-Knotenbeutel, eine Möglichkeit an der gearbeitet wird. Viele Kunden helfen aber schon aktiv mit und bringen schon ihre Transportboxen und Einkaufskörbe mit oder sie fahren gleich mit dem Einkaufswagen bis zum Auto, um es dort in ihre Klappkisten zu packen.

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