Racing-Team der Hochschule Niederrhein beendet Saison mit Erfolgserlebnis

Racing-Team der Hochschule Niederrhein beendet Saison mit Erfolgserlebnis Aktuelles Pressenews
Das Renn-Team der Hochschule Niederrhein auf der Rennstrecke in Barcelona.

Das Formula-Student-Team der Hochschule Niederrhein hat die Saison mit einem weiteren Erfolgserlebnis abgeschlossen. Bei dem hochkarätig besetzten Rennwochenende in Barcelona erreichte das HSNR-Racing-Team einen starken 20. Platz unter insgesamt 35 Teilnehmern. Damit konnte sich die Mannschaft im Vergleich zum Vorjahr noch einmal verbessern.

Gleichzeitig feierte das Team mit dem RS-17c eine Premiere. „Wir haben es innerhalb eines Tages geschafft, die statischen Events durchzuführen und das komplette Scrutineering, also die technische Abnahme des Wagens, ohne Beanstandung zu absolvieren. Das ist uns vorher so noch nie gelungen und spricht für den technischen Stand des Boliden“, sagt Mathias Krieter, technischer Leiter des Teams.

Auch in den Bereichen Kosteneffizienz (Cost Report) und Business Plan überzeugte das 25-köpfige HSNR-Racing-Team mit einem sechsten und 13. Platz. Einziger Wermutstropfen: Aufgrund von Problemen mit dem Endschalldämpfer konnte die „Königsdisziplin“ Endurance nicht komplett durchgefahren werden. „Trotzdem können wir mit dem Abschneiden unter dem Strich zufrieden sein“, sagt Krieter.

Für das HSNR-Racing-Team ist die Saison damit beendet, vor Platz 20 in Barcelona hatte die Mannschaft im italienischen Varano einen 13. Platz eingefahren. Wie in jedem Jahr war der Bolide gemäß dem Reglement der Formula Student vor der Saison komplett neu gebaut worden. Das Team, das insgesamt aus rund 50 Studierenden besteht, investierte unzählige Arbeitsstunden in den Bau des mittlerweile sechsten Fahrzeugs in der Geschichte des HSNR-Racing-Teams. Dem Renner war im Vergleich zum Vorgänger eine komplett neue Fahrwerksgeometrie verpasst worden, daneben war der RS-17c mit einer neuen Felgen- und Reifenkombination sowie einer neuen Verkleidung unterwegs.

Die Anstrengungen haben sich gelohnt, das Team zieht nach den beiden Events ein positives Fazit. „Wir wollten uns im Vergleich zum Vorjahr nicht verschlechtern und dazu hier und da Nadelstiche setzen. Das ist uns durchaus gelungen. Deshalb sind wir mit der Saison grundsätzlich zufrieden“, sagt Krieter.

Bei der 1981 in den USA gegründeten Formula Student sollen Studierende Lehrinhalte praktisch anwenden. Sie sammeln Erfahrungen in den Bereichen Konstruktion und Fertigung und lernen die wirtschaftlichen Aspekte des Automobilbaus kennen.

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