Rechnen einst und heute – Das Arithmeum in Bonn


Das Arithmeum in Bonn macht Mathematik zum Erlebnis

Das Arithmeum in Bonn schlägt einen faszinierenden Bogen von den Anfängen des Rechnens in Kleinasien vor 6000 Jahren über antike Rechenbretter und mechanische Rechenmaschinen bis hin zum höchstintegrierten Logikchip und Mikroprozessoren. Ein Besuch des Arithmeums zeigt, dass Wissenschaft nicht nur spannend und faszinierend, sondern auch schön, ja sogar lustvoll sein kann. Hierzu gehört nicht nur das Lernen, Erfahren und Verstehen von wissenschaftlichen und technischen Fakten, sondern auch der ästhetische Genuss von Architektur, Ausstellungsdesign und die Vermittlung von Kunst.

Auf fünf Etagen – inklusive Untergeschoss – kann der Besucher die Logik des Rechnens in ihrer immer
größer werdenden Komplexität erfahren und verstehen. Im Arithmeum erlebt man:

  • bizarre Räderwerke des mechanischen Rechnens
  • Faszination moderner höchstintegrierter Logikchips
  • historische Rechenbücher bis zurück zu Gutenbergs Zeit
  • Begegnung von Kunst und Wissenschaft
  • Museumskonzerte

Dabei werden die Besucher selbst zu „Forschern“: Die meisten Exponate sind ohne Vitrinen vollkommen offen präsentiert, spezielle Objekte dürfen berührt und auch selbst bedient werden – so kann beispielsweise mit arabischen Rechenstäben, römischen „Calculi“, die später durch Rechenpfennige ersetzt worden sind, oder mit einer Loch-Speicher-Karte, die um 1890 den Beginn der „modernen Datenverarbeitung“ markierte, gerechnet werden. Der IBM-Großrechner Maestro ist ebenso zu bestaunen wie die geniale Rechenmaschine des französischen Mathematikers Blaise Pascal (1623-1662), der mit seinen geometrischen, physikalischen und mechanischen Kenntnissen die nach ihm benannte „Pascaline“ konzipierte.

Das Arithmeum hat sich seit seiner Eröffnung im Herbst 1999 binnen kürzester Zeit zu einem kleinen „Juwel“ in der Kulturlandschaft Nordrhein-Westfalens entwickelt und gilt seither unumstritten als eines der attraktivsten und erfolgreichsten Museen der an attraktiven Museen ohnehin reichen Bundesstadt Bonn.

Arithmeum – rechnen einst und heute
im Forschungsinstitut für diskrete Mathematik
Lennéstraße 2
53113 Bonn
Di-So 11 – 18 Uhr
Tel. 0228 73 87 90

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