Schüler des Gymnasiums Straelen drehten eigenen Tanzfilm

Video-AG Straelen
Falk Hübinger vom Caritasverband (rechts) und der stellvertretende Schulleiter Christoph Hopp (links) gratulierten den Schülern der Klasse 9c zu dem gelungenen Videoprojekt. V.l.: Finja Dralle, Elisa Hurtado Martinez, Jessica Stimpel, Tim Stiels, Lara Paasen, Julian Hielscher und Lena Berger. Es fehlte: Davida Heurer.

 

Zwei verfeindete Mädchen-Gangs machen Straelen unsicher und nach allerlei Verwirrungen kommt es bei einem Tanzwettbewerb zum großen Showdown. „The Dance Battle“ heißt der Kurzfilm, den Schülerinnen und Schüler der Video-AG des Gymnasiums Straelen gedreht haben und der nun im Kreise der Mitschüler Premiere feierte.

Im Rahmen der Young-Caritas-Initiative hatte der Caritasverband Geldern-Kevelaer e.V. dieses Videoprojekt angestoßen, um den Schülern die Möglichkeit zu geben, mit professioneller Unterstützung einen Kurzfilm zu drehen, der einen Einblick in ihre eigene Lebenswirklichkeit gibt. So entstand unter der Anleitung von Filmemacher Ben Nowarra der Tanzfilm „The Dance Battle“, bei dem die Schüler nicht nur als Schauspieler vor der Kamera standen, sondern sich auch um die Technik dahinter kümmerten, die Story und das Drehbuch selbst schrieben und auch bei Filmschnitt und Nachvertonung dabei waren. Das Ergebnis kann sich sehen lassen: „The Dance Battle“ ist ein gut 15-minütiger Kurzfilm mit knackiger Story, flotten Bildern, moderner Optik und coolen Tanz-Choreografien. „Der Film ist wirklich super geworden“, lobte Falk Hübinger vom Caritasverband die Arbeit der Schüler. „Dennoch ging es uns weniger um das Endprodukt an sich, sondern mehr um den Weg dorthin.“ Ziel sei es gewesen, den Schülern die Erfahrung zu vermitteln, dass sie selbst etwas Großartiges schaffen können, wenn sie sich gemeinsam und mit voller Energie für etwas engagieren. Diese Erfahrung ist offenbar angekommen bei den Neuntklässlern, die an dem Film beteiligt waren: „Das macht wirklich super viel Spaß, so einen professionellen Film zu drehen und dabei auch eigene Ideen einbringen zu können“, sagte Finja (13) schon bei den Dreharbeiten. Während bei den Mädchen besonders das Einstudieren eigener Choreografien mit einem Dance-Coach gut ankam, waren die Jungs vor allem von der Technik mit Kamera, Ton und Mischpulten begeistert. Zwischenzeitlich wurde der Kurzfilm auch als Beitrag zum Video-Wettbewerb „Wofür brennst Du“ eingereicht, für den in wenigen Wochen die Preisverleihung stattfinden wird. Auf der Facebook-Seite des Wettbewerbs ist auch der Kurzfilm bereits jetzt zu sehen:

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