Schülerinnen basteln smarte Nachttischlampen im MakerSpace der Hochschule Niederrhein

Foto: Informatik-Student Noel Bastijans half den Schülerinnen bei der Arbeit.

Im MakerSpace der Hochschule Niederrhein haben heute zwölf Schülerinnen unterschiedlicher Schulen aus Krefeld eine eigene Nachttischlampe mit verschiedenen Funktionen gebaut und programmiert. Der Workshop ist in Kooperation mit dem Zentrum für Zukunft durch Innovation (ZdI) und der Arbeitsagentur Krefeld entstanden.

„Wir wollen auch Schülerinnen für Technik und MINT-Fächer begeistern. Dafür hat sich das MakerSpace-Team etwas Besonderes überlegt“, sagt der Leiter der Hightech-Werkstatt der Hochschule Niederrhein Bruno Bak. Die Schülerinnen erstellten eine Nachttischlampe in Form einer Tulpe. Die Farbe der Blüte lässt sich dank eines eingebauten NeoPixel-Rings ändern. Ein Minicomputer steuert einen Servomotor, der dafür sorgt, dass sich die Blüte öffnen und schließen lässt. Das fertige „Flower-Night-Light“ kann über einen USB-Anschluss an einer Powerbank oder einem Netzteil betrieben werden.

Die Schülerinnen bauten unter Anleitung von Studierenden der Hochschule Niederrhein aus verschiedenen, unter anderem auch aus 3D-gedruckten, Bestandteilen die Blume zusammen. Anschließend verbanden sie die elektronischen Komponenten und hauchen der Blume durch Programmierung des Controllers Leben ein. Drei Studierende haben die Lampe vorab konstruiert. Sandra Breuer vom Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik entwarf den Prototyp gemeinsam mit zwei Kommilitonen. Informatik-Student Noel Bastijans programmierte die Lichtspiele und Jannik Franzen, Student am Fachbereich Design, kreierte verschiedene Teile der Lampe. Vier Wochen arbeiteten sie an dem Modell.

„Ich möchte junge Frauen inspirieren und zeigen, dass Technik nicht nur etwas für Jungs ist und man damit auch schöne Sachen erstellen kann“, sagt Studentin Sandra Breuer. Die drei Studierenden betreuen die Schülerinnen und helfen ihnen beim Bauen der Nachttischlampe, die sie am Ende der Veranstaltung mitnehmen durften. „Ich finde es super, dass Mädchen die Gelegenheit kriegen, so etwas auszuprobieren“, sagte die 13-jährige Schülerin Isabel Huynh vom Maria-Sibylla-Merian-Gymnasium in Krefeld.

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