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SimEconomy

1. April 2012

Grundlegende Wirtschaftszusammenhänge spielerisch erlernen

… damit ein nachhaltiger Lernerfolg eintritt.

Das war das Ziel der Studenteninitiative SIFE Münster bei der Entwicklung von SimEconomy. Erfolgreich getestet wird es mittlerweile von vielen Lehrern im Unterricht eingesetzt.

Die Idee

Die Bedeutung der Wirtschaft steigt, aber dennoch kommt dem Wirtschaftsunterricht in Schulen nur eine untergeordnete Bedeutung zu. Wirtschaftliche Zusammenhänge füllen nicht nur unseren Alltag aus, sondern sind auch fester Bestandteil fast aller Berufsausbildungen. Auch deshalb ist es beunruhigend, dass viele Jugendliche sich während der Schulzeit kaum oder gar nicht mit diesem Thema beschäftigen.

Das Planspiel SimEconomy soll Abhilfe schaffen. Durch spielerisches Lernen erlangen Schüler erste Einblicke in ökonomische Zusammenhänge. Diese Form des Unterrichts fördert nicht nur die Motivation, sondern ermöglicht auch ein schnelles und effektives Lernen.

Während des Planspiels schlüpfen die Schüler in verschiedene Rollen. Wirtschaftliches Denken und Handeln sind Voraussetzung für Erfolg im Spiel. Die Schüler werden mit alltäglichen Problemen, die Produktion, Verhandlungen und Wettbewerb betreffen, konfrontiert und müssen individuell Lösungen für auftretende Probleme finden.

Die Ziele

Ziel des Planspiels ist es, einen Einblick in wirtschaftliche Zusammenhänge zu ermöglichen. Den Schüler werden Grundkonzepte wie Angebot und Nachfrage, Erfahrungskurveneffekte in der Produktion und Verhandlungen verdeutlicht.

Auf Basis dieser Verhandlungen müssen sie Mengen und Preise kalkulieren und auf Nachfrageschwankungen reagieren. So wird zudem ein Verständnis für verschiedene Arten von Wettbewerb, also mögliche Konkurrenzvorteile über den Preis bzw. die Qualität geschaffen.
Auch die Auswirkungen von Outsourcing durch die Produktion in verschiedenen Ländern werden beleuchtet. Vor- und Nachteile, die u.a. durch Arbeitslöhne, Zölle und Währungen bedingt sind, werden deutlich.

Ebenso hat das Spiel eine ethische Komponente. Die Fabrikanten müssen sicherstellen, dass die Arbeiter genügend Lohn erhalten, Streiks oder Demotivation wären die Folge. Zudem werden unterschiedliche Lebensbedingungen in Europa und Billiglohnländern deutlich. Da zu Beginn des Spieles keine Verbote herrschen, könnten die Schüler sogar als Arbeiter Schwarzarbeit betreiben oder als Zwischenhändler Wettbewerbsabsprachen treffen, um die Preis hoch zu halten.

Der Lehrer als Endkunde hat die Möglichkeit, das Spiel in ganz bestimmte Richtungen zu lenken. Es bestehen zahlreiche Ausgestaltungsmöglichkeiten. Konjunkturschwankungen, Importkontingente und Subventionen sind nur wenige mögliche Ereignisse, die der Lehrer beliebig wählen kann.

So ist es möglich, das Planspiel nicht nur einmal, sondern mehrere Male mit dem gleichen Kurs durchzuführen und immer wieder neue Lernfortschritte zu erzielen.

Das Planspiel SimEconomy hat Schüler der Oberstufe als Zielgruppe. Für einen reibungslosen Ablauf müssen mindestens 18 Schüler teilnehmen, wobei die Anzahl nach oben hin offen ist. Zur Simulation von vier Wirtschaftsjahren sollte mit circa drei Unterrichtsstunden geplant werden. Auch der Materialaufwand bleibt minimal. Lediglich einige Vordrucke müssen im Vorfeld kopiert werden. Die Schüler sollten lediglich Buntstifte und Scheren mitbringen.

Das komplette Materialpaket kann  auf www.simeconomy.de von Lehrern kostenlos zum Download angefordert werden. Für den bilingualen Unterricht steht auch eine englische Version zur Verfügung.

Kontakt:

SIFE Münster
Universitätsstraße 14-16
D-48143 Münster
Tel.: +49 (0) 172/59 25 17 8
Fax: +49 (0) 251/83 22 01 8

www.sife-muenster.de
www.simeconomy.de

Veröffentlicht am 1. April 2012

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Wie sagte schon Bacon: „Wissen ist Macht!“
*Francis Bacon, 1561 - 1625, Philosoph & Jurist
 

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