Tausche Bildung für Wohnen e.V.

Aktuell

Für eine bestimmte Anzahl Studierender, Auszubildender, Bundesfreiwilligendienstler, Teilnehmer des Freiwilligen Sozialen Jahres, Künstler und sozial engagierte Mitbürger wird kostenloser Wohnraum in einer Immobilie in Duisburg-Marxloh zur Verfügung gestellt.

Im Gegenzug betreuen sie nach einer Qualifizierung benachteiligte Kinder des Stadtteils bei Hausaufgaben, Sprach- und Lernförderprogrammen sowie bei kulturellen, sportlichen und sonstigen Freizeitaktivitäten.

Dabei wird die lokale Infrastruktur von städtischen und religiösen Einrichtungen, wie Moscheen, Kirchen, Sportplätzen, Schulen, Turnhallen und Jugendzentren genutzt, die ihre Türen für die Teilnehmer des Projekts möglichst kostenlos öffnen. Dafür erhalten diese lokalen Partner im Tausch dringend benötigte Unterstützung bei ihren eigenen Aufgaben durch die Paten von Tausche Bildung für Wohnen. Die Paten betreuen somit mit einem Teil ihrer vereinbarten Tauschzeit sozial benachteiligte Kinder und unterstützen mit dem anderen Teil ihrer Zeit die Kooperationspartner bei ihren eigenen Kinder- und Jugendprojekten.

So entsteht eine „Win-Win-Win-Win-Situation“, welche die Nutzenstiftung für alle Beteiligten optimiert:

  • benachteiligte Kinder bekommen eine intensive Nachmittags-, Hausaufgaben-, Sprach-, Lern- und Freizeit-Betreuung
  • städtische und religiöse Einrichtungen erhalten dringend benötigte Unterstützung durch studentische Hilfskräfte
  • der Pate wohnt kostenfrei, kann sich die Teilnahme am Projekt auf sein Studium anrechnen lassen und sich in einem lebensnahen, sozialen Projekt engagieren
  • Leerstand wird beseitigt und dadurch positiv Einfluss auf den Stadtteil genommenZentrale Anlauf- und Begegnungsstelle für Kinder, Eltern, Paten und Partner ist ein großer und dafür hergerichteter Lern- und Arbeitsraum – die TauschBar. Von hier aus werden die Sorgen bearbeitet, Teilhabe organisiert, Begegnung und Gespräche angeregt, um die Verbundenheit mit der Umgebung und den Mitmenschen zu stärken. Der Ansatz, Wandel durch Begegnung und Nutzenstiftung anzuregen, soll Integration fördern und Identität stiften.

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