Tourismusmanagement (B.A) – Mein Erfahrungsbericht

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Auf den Studiengang Tourismusmanagement bin ich durch Zufall aufmerksam geworden. Da ich die Entscheidung, was ich studieren möchte, nicht einfach fand, informierte ich mich ausführlich über verschiedenen Möglichkeiten. Da mir Internationalität, Multikulturalität und der Kontakt zu Menschen wichtige Aspekte in meiner Auswahl waren, entschied ich mich schließlich für Tourismusmanagement. Mich hat vor allem der Bezug zur Praxis, durch das Praxissemester, und das Zusammenspiel von Kultur, Wirtschaft und Sprachen überzeugt. Ich habe dann im Sommersemester 2015 einen Studienplatz an der Hochschule Heilbronn erhalten.

Im Grundstudium, also den ersten beiden Semestern, hat man die meisten Grundlagenkurse übergreifend mit dem Studiengang Internationales Management. Hier musste ich mich durch manche Kurse, wie zum Beispiel VWL und Rechnungswesen, durchbeißen. Die erste Klausurenphase war eine große Herausforderung, da man für sich selbst erst einmal die richtige Lernstrategie finden muss. Man darf sich jedoch nicht von den vielen Klausuren abschrecken lassen. Wenn man sich das Lernen richtig einteilt, dann klappt es bei jedem.

Im Bereich Sprachen belegt man die ersten vier Semester Businessenglisch als Pflichtfach und ab dem zweiten Semester kann man noch Spanisch oder Französisch wählen, wenn man möchte. Da mir Sprachen liegen, hat es mir viele Spaß gemacht, meine Kenntnisse zu vertiefen.

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Im Hauptstudium fand ich es dann toll, dass man Schwerpunkte wählen konnte, um sich intensiv mit den Themen zu beschäftigen, die einen besonders interessieren. Man wählt hier im vierten Semester einen Tourismus-und einem BWL-Schwerpunkt und im sechsten Semester dann nochmal einen Tourismusschwerpunkt, z.B. Geschäftstourismus, Destinationsmanagement, Reiseveranstalter und Nachhaltigkeit im Tourismus. Ich habe mich im vierten Semester für Geschäftstourismus entschieden, da ich mehr über diese Branche erfahren wollte und den Geschäftssektor interessant finde. Im sechsten Semester war mein Schwerpunkt Verkehrsträgermanagement.

Im vierten Semester habe ich ein Auslandssemester in New York City am Brooklyn College absolviert. Unsere Hochschule hat viele Partnerhochschulen weltweit und das International Office berät die Studierenden gerne zu allen Fragen rund um das Auslandsemester oder Auslandspraktikum. Man kann es jedoch auch so wie ich machen, und sich als Freemover eigenständig im Ausland bewerben. Da ich unbedingt nach New York wollte und es dort keine Partnerhochschule gibt, habe ich mich selber um die Bewerbung und die Formalien gekümmert. Ein solcher Auslandsaufenthalt ist eine sehr tolle persönliche Erfahrung und kommt auch im Lebenslauf gut an.

Das Praxissemester im fünften Semester hilft, einen guten Einblick in das Arbeitsleben zu bekommen und sich praktisch mit seinen bisher erlernten Studieninhalten auseinander zu setzen. Auch hier ist es einem selbst überlassen, in welchem Tourismussektor man sich bewerben möchte. Ich habe mein Praktikum am Frankfurter Flughafen bei der Fraport AG absolviert und viel über das Management eines Flughafens gelernt.

In den letzten beiden Semestern hat man dann mehr Projekte als Klausuren. Das bedeutet, dass man in Gruppen Hausarbeiten und Präsentationen zu bestimmten Themen bearbeitet, z.B. eine Studie mit Empfehlungen zum Marketing für ein Hotel. Das kann sehr stressig werden, aber auch hier ist die Zeiteinteilung das A und O. Auch wird man durch das viele wissenschaftliche Arbeiten gut auf seine Bachelor-Thesis vorbereitet.

Im Großen und Ganzen bin ich mit meiner Entscheidung für den Studiengang Tourismusmanagement sehr zufrieden. Der Stress, vor allem in den Prüfungsphasen, ist wohl in kaum einem Studium zu vermeiden. Man darf sich jedoch nicht davon abschrecken lassen. Ich hatte persönlich am Anfang große Angst vor den Anforderungen eines Studiums und dachte, ich schaffe das niemals. Man gewöhnt sich jedoch an das Uni-System und merkt, dass es nicht so schwierig ist, wie man zu Anfang dachte.

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