188 Studierende der Hochschule Niederrhein erhalten das Deutschland-Stipendium

Zum Wintersemester 2019/20 hat die Hochschule Niederrhein 188 Deutschland-Stipendien für ihre Studierenden  akquirieren können. Gefördert werden sie von 61 überwiegend regionalen Unternehmen, die besonders leistungsstarke Studierende mit jeweils 150 Euro pro Monat unterstützen. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), welches das Stipendienprogram fördert, legt pro Stipendiat weitere 150 Euro drauf. Das ergibt für die Studierenden immerhin eine Summe von 300 Euro, die sie monatlich mehr zur Verfügung haben.

Gestern Abend erhielten die 188 Studierenden in feierlichem Rahmen ihre Stipendien und lernten ihre Förderer kennen. „Das Deutschlandstipendium bietet den Unternehmen die Chance, frühzeitig in Kontakt mit den Fach- und Führungskräften von morgen zu kommen“, sagte Hochschulpräsident Hans-Hennig von Grünberg. Den Studierenden riet er, neugierig und offen für Neues zu sein. „Zeigen Sie sich interessiert, keiner erwartet, dass Sie dort gleich einen Arbeitsvertrag unterschreiben.“

Für die Stipendiaten sprach Julia Bründt, die jetzt als Masterstudentin von der Evonik Stiftung gefördert wird und vor zwei Jahren bereits als Bachelorstudentin in den Genuss der Förderung kam. Die 25-Jährige absolvierte nach dem Abitur am Berufskolleg Uerdingen ein Bachelor-Studium am Fachbereich Maschinenbau und Verfahrenstechnik und ließ sich parallel zur  Industriemechanikerin ausbilden. Jetzt studiert die Krefelderin Wirtschaftsingenieurwesen.

„Mir gefällt die große Auswahl an Förderern an der Hochschule Niederrhein“, sagte Julia Bründt. Besonders freue sie sich darüber, dass ihr das Stipendium die Möglichkeit gebe, mehr Zeit ihren persönlichen Interessen und dem Studium zu widmen.

Als einer der 61 Stipendiengeber ist Santander Universitäten bereits zum neunten Mal dabei. Für die international agierende Bank sprach Roger Schlerf, Leiter Institutional Relations & Social Impact. „Für die Unternehmen ist der Austausch mit jungen Menschen besonders wichtig“, sagte Schlerf. Sie brächten mit ihrer frischen Perspektive neue Ideen und neuen Wind in die Unternehmen.

Für die musikalische Unterhaltung sorgte Laura Kemmerzell, Studentin aus dem Fachbereich Sozialwesen im 3. Semester.

Von den Unternehmen geben die Fressnapf Tiernahrungs GmbH und die Georg-Gottlob-Stiftung in diesem Jahr elf Stipendien. Zehn Stipendien geben: Altana AG, Canon Deutschland GmbH, Cho-Time GmbH, Dr. Heinz-Horst Deichmann-Stiftung, Evangelische Stiftung Hephata, Santander Universitäten. Diese Unternehmen dürfen sich ihre Deutschland-Stipendiaten selbst aussuchen.

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