5 hilfreiche Tipps für (d)einen Auslandsaufenthalt

christian_rhode

Die INITIATIVE auslandszeit hat es sich zur Aufgabe gemacht, ein Wegweiser ins Ausland zu sein. Durch meine Tätigkeit als Leiter der auslandszeit Redaktion lerne ich ständig junge Menschen kennen, die vom “Auslandsjahr”, “Work and Travel”, “Volunteering”, “Au-pair oder anderen Formen des Auslandsaufenthalts träumen, von Australien, Neuseeland, Nepal, Argentinien, England … und selbstverständlich (nach wie vor) auch von den USA. So individuell dabei die Vorstellungen und Bedürfnisse des einzelnen Abiturienten / der einzelnen Abiturientin auch sind – im Zusammenhang mit dem Auslandsaufenthalt kommen am Ende doch immer wieder die gleichen grundlegenden Fragen auf, stehen die jungen Leute vor den gleichen “Hürden”. An dieser Stelle möchte ich die Rolle des erfahrenen “Wegweisers” schlüpfen und einige dieser Fragen beantworten, um die Hürden ein wenig niedriger machen.

1. WANN sollte ich ins Ausland gehen?
Bereits während der Schulzeit (Schüleraustausch, Schülersprachreise etc.), nach dem Abitur, während des Studiums oder danach oder sogar erst später, als berufliche Auszeit – Zeitpunkte/Zeiträume für einen Auslandsaufenthalt gibt es viele, aber welche ist der richtige?
Mein Tipp: Die Zeit nach dem Abitur, vor dem Studium oder der Ausbildung, ist ideal für einen Auslandsaufenthalt.  Aber: Bei der Frage nach dem Zeitpunkt ist die individuelle Situation entscheidend, (Zukunfts-)Pläne spielen eine Rolle. Es kann auch die bessere Wahl sein, zunächst einmal den erhaltenen Studienplatz in Anspruch zu nehmen und nach dem Studium zu reisen, oder ein Auslandssemester zu absolvieren.

2. WELCHER WEG ins Ausland ist der richtige?
Work and Travel in Australien? Freiwilligenarbeit in Nepal? Vielleicht doch lieber Au-pair in den USA? Oder ein Pferdejob in Irland? Die Möglichkeiten für einen Auslandsaufenthalt sind so vielfältig wie die (Marketing-)Begriffe, unter denen die verschiedenen Organisationen sie anbieten. Kein Wunder, dass die Entscheidung da nicht einfach fällt…
Mein Tipp: Bei der Auswahl des Auslandsaufenthalts sollte man sich nicht an Begrifflichkeiten, sondern an den Inhalten der angebotenen Programme orientieren. Diese sollten den eigenen Interessen entsprechen!
Eins sehr gute erste Orientierung bietet der auslandszeit Test:
http://www.auslandszeit.de/auslandszeit-test.html

3. WO kann ich mich informieren?
Mein Tipp: Ausführlich im Internet recherchieren, na klar. Aber auch Freunde und deren ältere Geschwister “interviewen”, bei Veranstaltern/Agenturen anrufen und fragen, spezielle Messen besuchen und mal nach Büchern zum Thema Ausschau halten.

4. WANN muss ich mit der Planung anfangen?
Mein Tipp: Allgemein kann man diese Frage nicht beantworten, dazu sind die einzelnen Auslandsaufenthalte und die damit verbundenen Voraussetzungen zu unterschiedlich.
Was aber eindeutig ist: “Zu früh” gibt es nicht, nur zu spät! Also lieber rechtzeitig anfangen und am Ende entspannt starten, anstatt z.B. den Termin für eine Visa-Vergabe zu verpassen.

5. Alles selber ORGANISIEREN, oder bei einer Agentur buchen?
Mein Tipp: Auch hier fällt es schwer, eine pauschale Antwort zu geben. Den Schüleraustausch und Au-pair muss fast immer über eine Agentur gebucht werden, die Freiwilligenarbeit ist da etwas flexibler und Work and Travel kann man immer komplett selbst organisieren. Aber auch für das “Jobben und Reisen” gibt es Agenturen, die in Anspruch genommen werden, denn viele junge Menschen fühlen sich einfach sicherer (ebenso wie Eltern), wenn sie Unterstützung bekommen und einen Ansprechpartner haben.

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