Menschen sprechen zu leise über wichtiges, zu laut über unnötiges, zu viel über andere, zu wenig miteinander, und zu oft ohne nachzudenken.

Abi & JETZT?! #2 Pfad.finder werden

10. Juni 2016

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In der neuen Reihe abi & JETZT?! zeigt wissensschule.de, wie viele Möglichkeiten man nach dem Abi hat. Wir wollen zeigen: Studium an Uni & FH sind zwei Wege, es gibt aber noch viele andere Möglichkeiten. Heute tauscht sich wissensschule.de mit Clara Siepmann (Foto) über ihren Entscheidungsprozess sowie ihre schulischen Erfahrungen zu diesem Thema  aus. 

Abitur … und jetzt?  Wie sieht Ihre Antwort auf diese Frage aus?

Ehrlich gesagt plane ich zur Zeit nicht über Oktober hinaus. Für mich heißt es die Zeit nach dem Abi genießen, denn es ist eine der ungebundesten Zeiten überhaupt.
Sollte ich das Pfad.finder Stipendium bekommen, werde ich ein Jahr lang einen Blog über Lebensumwege verfassen um zu zeigen, dass es nicht notwendig ist mit achtzehn schon wissen zu müssen was man mit dreißig machen will.

Sind  Sie und Ihre Mitschüler/innen ausreichend an Ihrer Schule zu diesem Thema informiert worden oder anders gefragt, wie sollte Ihrer Meinung nach diese Thematik  an Schule angegangen werden?

Es gab auf jeden Fall genug Angebote. Ich glaube allerdings, dass es in der Verantwortung des Einzelnen liegt sich zu informieren. Es gibt genug Möglichkeiten dazu, allerdings muss man dann vielleicht auch etwas Energie investieren. Meiner Meinung nach reicht der Besuch einer Vorlesung einer Uni, der Kontakt zum Arbeitsamt und einer FSJ Stelle.

Was halten Sie von der Idee, bereits ab Klasse 11 externe Partner (Studierende, Auszubildende sowie BFDler) mit ins Boot zu nehmen, die aus erster Hand ihre eigenen Erfahrungen zu Studiengängen, Berufsbildern sowie Freiwilligendiensten weitergeben?

Vom Prinzip her keine schlechte Idee, allerdings sollte es auch nicht übertrieben werden.
Ein Abend in denen aus allen Sparten einer spricht, sollte reichen um einen Eindruck zu gewinnen und sich im Anschluss weiter zu informieren
.

Viele Schüler/innen haben das Gefühl, dass sie möglichst jung, mit möglichst guten Noten einen Abschluss machen sollten, um dann sofort in den Arbeitsalltag einsteigen zu können. Wie denken  Sie darüber?

Ich glaube, das führt zu nichts. Mal abgesehen davon, wie soll man mit achtzehn wissen, was man wirklich will?  Ich denke man sollte sich nicht komplett verrückt machen lassen. Pläne klappen meist sowieso nicht und wenn man mit Scheuklappen durch die Gegend läuft, dann verpasst man nachher noch das Beste.

Im Vergleich zu früheren Generationen habt ihr heute die Möglichkeit euch ausführlich und intensiv über angebotene Studiengänge bzw. Ausbildungsberufe sowie Freiwilligendienste zu informieren. Fühlt man sich bei der Informationsmenge da nicht auch leicht überfordert?

Und wie! Aber da hilft auch nur informieren. Entweder in Form von Berichten, Selbsttest oder Praktika.
Und Mut zum Scheitern gehört natürlich auch dazu. Also im Zweifel breche ich ab, was auch immer ich gerade mache. Dann kann man mit dieser Entscheidung auch bedeutend entspannter umgehen.

Veröffentlicht am 10.06.16

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Wie sagte schon Bacon: „Wissen ist Macht!“
*Francis Bacon, 1561 - 1625, Philosoph & Jurist
 

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