B.A. & M.A. Raumstrategien an der Muthesius Kunsthochschule – mein Erfahrungsbericht

WAS BEDEUTET SZENOGRAFIE/ RAUMSTRATEGIEN FÜR MICH?

Raumstrategien kann Innenarchitektur, Architektur, Ausstellungsdesign, Design, Installation, Performance, Urbane Strategien und noch vieles mehr bedeuten. Diese Vielfalt macht das Studium unglaublich spannend. Es überschneiden sich diverse Bereiche und jeder kann sich in die unterschiedlichsten Richtungen weiterentwickeln. 

WIE LÄUFT DAS STUDIUM AB?

Jedes Semester ist durch ein Hauptprojekt geprägt, das von unterschiedlichen vertiefenden Seminaren begleitet wird. Um alle Ideen für die Projekte und die Endergebnisse visuell darstellen zu können, werden in den ersten Semestern des B.A. viele Programme aus dem Design und CAD Bereich gelehrt. Zudem gibt es Zeichen-, Fotografie-, Sound-, Licht- und Layout-Kurse.

Für mich ist es immer wieder ein schönes Gefühl, am Ende jeden Semesters ein fertiges Projekt in den Händen zuhalten. Die Betreuung der Projekte durch die Professor*innen ist sehr persönlich und das Studentenleben ist durch die kleinen Klassen an der Muthesius allgemein sehr familiär. Besonders prägend und inspirierend waren für mich alle Exkursionen innerhalb Deutschlands und ins Ausland, die ich während meines Studiums machen durfte. Im Bachelor sind wir z.B. neben den Exkursionen in Deutschland nach Barcelona und zur Expo 2015 nach Mailand geflogen und im Master nach Palermo zur Manifesta12 und nach Japan.

WAS HAT MIR DAS STUDIUM DER RAUMSTRATEGIEN IN KIEL GEBRACHT?

In meinem Studium habe ich gelernt räumliche Konzepte zu entwickeln und Atmosphären in Räumen zu schaffen. In allen Überlegungen steht der Mensch im Vordergrund. Für mich erzählen Räume Geschichten, sowohl im Innen- als auch im Außenraum.

Attraktiv ist für mich das Studium in Kiel außerdem, weil es des Öfteren während der Semesterprojekte Kooperationen mit Unternehmen oder auch mit der Stadt Kiel selbst gibt. Ich konnte z.B. an einem Wettbewerb für das Wacken Open Air Festival teilnehmen, eine Rauminstallation auf einem Festival aufbauen und einen Platz in Kiel neugestalten, den ich bei der Stadt als Zukunftsvision vorstellen durfte. Neben den Wettbewerbsprojekten können natürlich auch andere freiere Projekte bearbeitet werden. Erwähnenswert ist ebenfalls, dass die Möglichkeit besteht Unterstützung zu bekommen, um Projekte 1:1 umzusetzen. Dafür lohnt es sich die super ausgestattete Holz- und Metallwerkstatt der Muthesius zu nutzen. Egal wie ein Projekt bearbeitet wird, auch im Prototyping-Labor mit 3D Drucker und Lasercutter, im Experimentallabor oder im Soundstudio gibt es die passenden Hilfsmittel für die Entwicklung und Umsetzung von Ideen.

Im Nachhinein bin ich überaus glücklich, nicht klassische Innenarchitektur, wie es immer mein Traum war, sondern Raumstrategien studiert zu haben. Durch das Studium der Raumstrategien konnte ich eine viel breit gefächerte Ausbildung erlangen.

Janina Scheer, 4. Semester M.A. Raumstrategien

Zum Studiengang

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