Bachelor- und Masterstudiengang Rettungsingenieurwesen

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Führungspersonen benötigen für die Leitung von Rettungsdiensten, Gefahrenabwehreinrichtungen und Feuerwehren  neben spezifischen rettungsdienstlichen Kenntnissen (Gefahrenabwehr, Bedarfsplanung, usw.) auch umfangreiche Kenntnisse in den Bereichen Technik (wie  z.B. Elektrotechnik, biomedizinische Technik),Betriebswirtschaft (Betriebliches Rechnungswesen, Allgemeine Betriebwirtschaft), Personalführung, Rechtskunde, Sozialmedizin, Psychologie usw.

Der Studiengang Rettungsingenieurwesen soll Ingenieurinnen und Ingenieure mit diesen Qualifikationen ausbilden. Auch im Bereich der Gefahrenabwehr wächst der Zwang, die Aufgaben nicht nur technisch, wirtschaftlich und medizinisch optimal zu organisieren und zu betreiben, sondern auch aufgrund begrenzter vorhandener finanzieller Ressourcen wirtschaftlich und effizient. Sowohl die steigende Komplexität der Aufgaben als auch die ökonomischen Zwänge erfordern eine breite und umfassende Ausbildung, wie sie dieser Studiengang bietet, um diese Dienstleistungen langfristig und nachhaltig für die Gesellschaft zu sichern. Der 7-semestrige Bachelorstudiengang gibt fundierte Einblicke in Gefahrenabwehrbehörden insbesondere in den Rettungsdienst und die Feuerwehren, seine Struktur, seine vielfältigen Aufgaben und seine zahl reichen Schnittstellen auf nationaler und internationaler Ebene. Der Abschluss befähigt, im Rahmen von Rettungsdienstträgern, -organisationen und anderen Institutionen als verantwortliche Ingenieurin oder verantwortlicher Ingenieur Führungsaufgaben im Gehobenen Dienst zu übernehmen. Dazu gehört eine breite ingenieurtechnische Ausbildung und ergänzend dazu Fähigkeiten eine eigenständige Bedarfsplanung, Budgetbewirtschaftung, Zusammenarbeit mit anderen Dienststellen (Behörden, Kliniken) und Umsetzung von Qualitätsmanagement-Programmen durchführen zu können.

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