Der „begehbare ökologische Fußabdruck“ – ein Naturlehrpfad zum Verirren

Foto: Krinner

Ein Projekt des Erzbischöflichen St.-Ursula-Gymnasiums Hohenburg, 83661 Lenggries, und der Jugendsiedlung Hochland, Rothmühle 1, 82549 Königsdorf

Der „begehbare ökologische Fußabdruck“ ist ein Irrgarten aus mannshohen Buchenhecken und hat den Umriss eines etwa 20 m breiten und 50 m langen menschlichen Fußes.

Besucher betreten den Irrgarten an der Ferse und treffen an jeder Kreuzung auf eine Tafel mit einer Frage, die sich auf umweltgerechtes Verhalten bezieht, z.B. worauf wir beim Lebensmitteleinkauf achten sollten oder wie wir im Winter Heizenergie sparen können. Je zwei oder drei Antwortmöglichkeiten weisen in verschiedene Richtungen, wobei falsche Antworten, also unökologische Entscheidungen, in Sackgassen führen. Richtige Antworten dagegen weisen erfolgreich den Weg bis in die Zehen des Fußes. Dort gibt’s weitere Denkanstöße für eine nachhaltigere Lebensweise. 

Vorbild für die Anlage war der von Dipl.-Ing. Martin Hartmann im Jahr 2012 konzipierte und angelegte Heckenirrgarten im Nationalpark Gesäuse (Steiermark). Wir freuen uns sehr, dass Herr Hartmann uns die Erlaubnis zum Nachbau erteilte, und hoffen, dass die Idee buchstäblich Wurzeln schlägt und auch bei uns weiter wächst und gedeiht. Ebenso freuen wir uns, dass uns die Jugendsiedlung Hochland ihr Gelände für das Projekt zur Verfügung stellt und den „Fußabdruck“ in ihr Seminarprogramm einbindet.

In den Jahren 2015 und 2016 erarbeiteten zwei Gruppen von Oberstufenschülerinnen das Konzept – Grundriss, Fragen und Mitmachstationen – für unsere Version des „begehbaren ökologischen Fußabdrucks“. Themen wie Mobilitätsverhalten und Plastikverbrauch fanden ebenso Eingang in den Fragen-Parcours wie Regenwaldzerstörung und virtuelles Wasser.

Wir wünschen den Besucherinnen und Besuchern viele Anregungen für mehr Nachhaltigkeit im Alltag und vor allem Freude an der Umsetzung!

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