Digitale Bildung in Deutschland: so sieht’s aus

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Für die vorliegende Untersuchung zur aktuellen Situation der digitalen Bildung in Deutschland hat ein Wissenschaftsteam unter der Leitung von Professor Wilfried Bos (Technische Universität Dortmund) 1.250 Lehrkräfte weiterführender Schulen repräsentativ befragt. Diese Befragung schließt an die internationale Schulleistungsstudie ICILS (International Computer and Information Literacy Study) 2013 an. Die Ergebnisse liefern konkrete Ansatzpunkte für Initiativen und Strategien, um den Einsatz digitaler Medien im Schulalltag zu verankern. Der Befragung liegen insgesamt 44 Indikatoren zugrunde (siehe Langfassung der Studie). Davon fließen die 25 prägnantesten in den Länderindikator ein (siehe Seite 41). Dieser spiegelt das aktuelle Meinungsbild der Lehrkräfte in vier Themenbereichen wider: Nutzung digitaler Medien im Unterricht Ausstattung und Konzepte der Schulen Einstellung zum digitalen Lernen Förderung von Kompetenzen und Fähigkeiten der Schülerinnen und Schüler* Zur Darstellung der Ergebnisse sind die 16 Bundesländer in drei Gruppen eingeordnet: eine obere, eine untere und eine mittlere Gruppe. Die obere Gruppe erfasst die vier Bundesländer mit den höchsten, die untere Gruppe die vier Bundesländer mit den niedrigsten Anteilen an Lehrerzustimmung. Die restlichen acht Länder befinden sich in der Mittelgruppe. Innerhalb der drei Gruppen sind die Bundesländer alphabetisch sortiert und stellen explizit keine Rangfolge dar. In den Kapiteln drei und vier ist die Zustimmung der Lehrkräfte über alle Bundesländer hinweg aggregiert dargestellt. Für die Übersicht auf Seite 5 sind die Länder entsprechend ihrer Häufigkeit in der Verteilung in drei Gruppen zusammengefasst.

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