Energie- und Wassermanagement an der HRW studieren – mein Erfahrungsbericht

Auf der Suche nach einem Studiengang der Betriebswirtschaftslehre mit einem spezifischen Schwerpunkt, bin ich auf den Studiengang Energie- und Wassermanagement gestoßen. Im Wintersemester 2016/2017 habe ich mich an der Hochschule Ruhr West (HRW) am Campus Mülheim an der Ruhr für diesen Studiengang eingeschrieben. Der Grund, mich für die HRW zu entschieden, war zum einen die Tatsache, dass man Energie- und Wassermanagement in dieser Form nur hier studieren kann und zum anderen warb die Hochschule damit, besonders praxisorientiert zu lehren.

So begann ich mein Studium nach dem Abitur mit einem typischen Mathe-Vorkurs. Wie ich später gemerkt habe war dies auch sehr sinnvoll, um seine Mathe Kenntnisse aufzufrischen und auf den gleichen Stand wie andere Studierende zu kommen. In den ersten Semestern wurden viele Grundlagen gelehrt, die für den späteren Verlauf des Studiums relevant sind. Dazu zählen BWL-Grundlagen wie Buchführung, Bilanz- und Erfolgsrechnung oder auch Investition und Finanzierung. Zusätzlich gibt es auch rechtliche und technische Module. Mein Studium ist somit ähnlich aufgebaut wie ein klassisches BWL Studium. Jedoch gibt es einige Besonderheiten: Jedes Semester gibt es ein Modul, dass sich ausschließlich mit der Energie- und Wasserwirtschaft beschäftigt und auch die anderen Module sind häufig auf den Energie- und Wasserbereich ausgerichtet. Viele Professoren kommen aus der Branche und können somit sehr praxisorientiert lehren.

Von Beginn des Studiums merkt man, dass den Professoren der Kontakt zu den Studierenden sehr wichtig ist. Viele Professoren kennen einen mit Namen und man ist nicht einer von vielen Studenten. Da die HRW eine recht kleine Hochschule, mit nur etwa 6.000 Studierenden ist, gibt es keine überfüllten Hörsäle, keine überfüllte Mensa und auch keine weiten Wege zwischen den Hörsaalgebäuden. Häufig werden uns Werksstudenten Stellen oder Studentische Hilfskraftstellen passend zum Studiengang vorgestellt, sodass inzwischen einige Studierende schon neben dem Studium in der Branche arbeiten.

Mein Studium umfasst insgesamt sieben Semester. Das siebte Semester ist für ein Praxissemester vorgesehen. Das ist gerade für Leute wie mich, die direkt nach dem Abitur mit dem Studium begonnen haben, sehr sinnvoll. So können erste Berufserfahrungen gesammelt werden und häufig ergibt sich die Möglichkeit, seine Bachelorarbeit in Kooperation mit dem Unternehmen zu schreiben.

Was mir am Studium besonders gut gefällt sind die vielfältigen Wahlmöglichkeiten. Ab dem vierten Semester kann man sich entscheiden, ob man vermehrt Module aus dem BWL-Bereich oder aus dem Wasser- oder Energiebereich belegen möchte. So kann man sich schon während des Studiums für einen Bereich spezialisieren.

Ich rate jedem vor Beginn seines Studiums sich mit den Studieninhalten vertraut zu machen, damit niemand von der Vielzahl der BWL-Fächer oder den technisch/mathematischen Modulen überrascht wird. Ansonsten kann ich wirklich jedem diesen Studiengang empfehlen!

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