Menschen sprechen zu leise über wichtiges, zu laut über unnötiges, zu viel über andere, zu wenig miteinander, und zu oft ohne nachzudenken.

Fit für die Ausbildung: Hauptschüler Welcome

13. Juni 2016
Beim Aktionstag sammelten die Hauptschüler erste praktische Erfahrungen, zum Beispiel im Bereich der Metall- und Produktionstechnik.

Beim Aktionstag sammelten die Hauptschüler erste praktische Erfahrungen, zum Beispiel im Bereich der Metall- und Produktionstechnik.

Wo möchte ich später arbeiten? Was interessiert mich? Was sind meine Talente und Stärken? Die Berufswahl ist keine einfache Entscheidung. Mit dem Förderprojekt „Hauptschüler welcome“ möchte Henkel junge Menschen beim Sprung ins Berufsleben unterstützen. Henkel-Ausbilder begleiten dazu jedes Jahr rund 20 Schüler von ausgewählten Düsseldorfer Hauptschulen als Coaches und helfen zum Beispiel bei der Suche nach einer Ausbildung oder im Bewerbungsprozess. Das Ziel der Initiative ist ambitioniert: Jeder teilnehmende Schüler soll zum Ausbildungsstart im darauffolgenden Jahr eine Lehrstelle oder einen Platz an einer weiterführenden Schule haben.

„Es steckt eine Menge Potenzial in den Schülern. Viele sind sich aber ihrer Fähigkeiten und Interessen gar nicht bewusst. Sie wissen oft nicht, welcher Beruf zu ihnen passt“, erklärt Dr. Loert de Riese-Meyer, Ausbildungsleiter von Henkel.  „Hier möchten wir unterstützen und  die jungen Menschen bei ihrem Start ins Berufsleben begleiten.“

Potenziale und Talente erkennen

Was erwartet die Schüler während des Förderjahres? Das Projekt startet immer mit einem Berufsorientierungstest. Dieser liefert eine individuelle Berufsempfehlung und zeigt den jungen Menschen ihre Interessen und Stärken auf. Wichtig ist auch, dass die Schüler verstehen, welche Anforderungen zukünftige Ausbildungsbetriebe an sie stellen – von Deutschkenntnissen bis zu Pünktlichkeit. Und genau das wird in einem Workshop mit den Coaches erarbeitet. Auf die Teilnehmer warten außerdem verschiedene Online-Trainings, simulierte Einstellungstests und Vorstellungsgespräche. Auch die Praxis kommt nicht zu kurz: Bei einem Aktionstag im Henkel-Ausbildungszentrum lernen die Schüler Ausbildungsberufe ganz praktisch kennen und tauschen sich mit Henkel-Azubis aus.

Die Teilnehmer der Initiative „Hauptschüler welcome“. In diesem Jahr geht das Förderprogramm in die achte Runde.

Die Teilnehmer der Initiative „Hauptschüler welcome“. In diesem Jahr geht das Förderprogramm in die achte Runde.

Von der Masse abheben

„Die Schüler sollen nach dem Programm mehr können und sich von Mitbewerbern abheben. Sie sollen wissen, worauf es ankommt und wohin sie wollen“, erklärt Dr. Loert de Riese-Meyer. „Entscheidend ist dabei: Sie müssen lernen, wie sie dieses Ziel erreichen können. Wir freuen uns sehr, dass in den vergangenen Jahren viele Teilnehmer einen Ausbildungsplatz in ihrem Wunschberuf begonnen haben – zum Beispiel als Friseur, KFZ-Mechaniker oder im Einzelhandel.“

„Hauptschüler welcome“ wurde  2009 von der Henkel-Ausbildung ins Leben gerufen und hat seitdem über 175 Schüler beim Einstieg ins Berufsleben unterstützt. Einer der vielen potenziellen Arbeitgeber ist auch Henkel.

Allein am Hauptsitz in Düsseldorf bildet Henkel in 20 verschiedenen Ausbildungsberufen aus. Dazu gehören neben den kaufmännischen oder naturwissenschaftlichen Berufen auch Ausbildungen als medizinische Fachangestellte oder in der Betriebsgastronomie. Mehr Informationen zur Ausbildung bei Henkel finden Interessierte unter www.henkel-ausbildung.de   

Veröffentlicht am 13.06.16

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Wie sagte schon Bacon: „Wissen ist Macht!“
*Francis Bacon, 1561 - 1625, Philosoph & Jurist
 

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