Forscherwelt – eine Bildungsinitiative von Henkel

Wie funktioniert ein Waschmittel? Und woraus können Klebstoffe hergestellt werden? Mit der Forscherwelt, einer Bildungsinitiative von Henkel, werden Schulkinder selbst zu kleinen Forschern und entdecken spielerisch die Geheimnisse der Naturwissenschaften.

Die „Tropfengarderobe“ und die als „Sonnenwurm“ angeordneten Höckerchen laden Grundschüler zur Entdeckungsreise durch die Naturwissenschaften ein.
Die „Tropfengarderobe“ und die als „Sonnenwurm“ angeordneten Höckerchen laden Grundschüler zur Entdeckungsreise durch die Naturwissenschaften ein.

Hier werden kleine Kinder zu großen Forschern

Dicke blaue Tropfen fallen vom Forscherwelt-Himmel. Darunter schlängelt sich ein gelber „Sonnenwurm“. In der Mitte des Raums ragt der „Berg des Wissens“ in die Höhe. Und dahinter befindet sich das Highlight des außergewöhnlichen Lernraums: die rot-weißen Forscherinseln mit Reagenzgläsern, Laborkitteln und Pipetten. Hier stellen Grundschüler ihre eigenen Cremes her, gewinnen Stärke aus Kartoffeln oder beschmutzen weiße T-Shirts mit roter Bete – um sie dann mit selbst zusammengemischten Waschmitteln wieder zu reinigen.    

Auf den ersten Blick wirkt die „Forscherwelt“ von Henkel in Düsseldorf so gar nicht wie ein klassisches Schülerlabor. Und das macht sie besonders, denn so können Kinder spielerisch erfahren, wie es ist, ein Forscher zu sein.

Die Freude an den Naturwissenschaften und den Entdeckergeist entdecken – das ist das Ziel der Bildungsinitiative, die 2011 von Henkel gestartet wurde und sich besonders an eine junge Altersgruppe von Kindern bis zu zehn Jahren richtet. Das didaktische Konzept der Forscherwelt hat Henkel gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum entwickelt. Die Idee: eine ganzheitliche Sicht von Lernumgebung und inhaltlicher Gestaltung. Für die Kinder hat Henkel eine eigene, auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Welt geschaffen. Zusätzlich zum Experimentierbereich bietet die Forscherwelt Rückzugsorte, Raum für Bewegung, Austausch und Reflexion. So können die Schulkinder ihre Jacken in der „Tropfengarderobe“ unterbringen, rund um die Hocker des „Sonnenwurms“ spielen und die Ergebnisse ihrer an den „Forscherinseln“ durchgeführten Experimente auf dem „Berg des Wissens“ ihren Mitschülern vorstellen.

Spannende Experimente: Von Waschmitteltests bis hin zu selbstgemachten Cremes, in der Forscherwelt werden Kinder selbst zu kleinen Wissenschaftlern.
Spannende Experimente: Von Waschmitteltests bis hin zu selbstgemachten Cremes, in der Forscherwelt werden Kinder selbst zu kleinen Wissenschaftlern.

Ferienkurse und Unterrichtsstunden für Grundschulen

In dem kreativkreativ gestalteten außerschulischen Lernort sammeln Kinder erste wissenschaftliche Erfahrungen rund um die Themen Kleben, Waschen & Reinigen, Kosmetik und Nachhaltigkeit. Dabei können sie Experten befragen und einen Einblick in die Arbeitswelt der Großen bekommen. Während des Schuljahrs bietet Henkel vier Grundschulen pro Halbjahr eine neunteilige Unterrichtsreihe vor Ort. Auch einwöchige Ferienkurse werden angeboten. Regelmäßig finden in der „Forscherwelt“ auch Fortbildungen für Pädagogen statt. Aus den Programmen der Ferienkurse sind Unterrichtsmaterialien entwickelt worden – viele der Experimente lassen sich so auch im Rahmen des Schulunterrichts umsetzen. Die Materialien für die einzelnen Unterrichtsreihen – zum Beispiel rund um die Themen Kleben oder Kosmetik – werden auf der Forscherwelt-Webseite zum Download angeboten.

Die „Forscherwelt“ von Henkel ermöglicht Schulkindern seit 2011 zu erleben, wie es ist, ein Forscher zu sein - mittlerweile auch in internationalen Projekten der Bildungsinitiative.
Die „Forscherwelt“ von Henkel ermöglicht Schulkindern seit 2011 zu erleben, wie es ist, ein Forscher zu sein – mittlerweile auch in internationalen Projekten der Bildungsinitiative.

Ausprobieren, Nachfragen und Beobachten – das macht die Forscherwelt besonders

„Kinder forschen intuitiv, indem sie ausprobieren, nachfragen und beobachten. Diese Neugier möchten wir fördern und den Entdeckergeist wecken“, sagt Dr. Ute Krupp, Nachhaltigkeitsmanagerin bei Henkel und Leiterin der Forscherwelt. „Wir können mit den Experimenten in der Forscherwelt realitätsnahe Forschungsprozesse nachbilden und diese für die Kinder greifbar machen. Denn alle Versuche haben ihre Wurzeln in der echten Forschung. Faszinierend ist immer der Moment, wenn die Kinder begeistert sind, weil sie grundlegende Zusammenhänge verstehen und Rückschlüsse ziehen.“ Spielerisch lernen die Kinder, dass zum Forschersein mehr gehört: zum Beispiel Geduld, Ausdauer, ein planvolles, systematisches Vorgehen und auch Teamarbeit. So tauchen die Grundschüler mit Kreativität und Spaß ein in die Welt der Naturwissenschaften.

Längst ist die Forscherwelt nicht mehr nur auf Düsseldorf oder Deutschland beschränkt: Über 20.000 Kinder auf der ganzen Welt, unter anderem in Argentinien, der Türkei, Polen und Italien, haben bereits an der Initiative teilgenommen und Experimente durchgeführt.

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